Boos. Mit großer Anteilnahme aus Dorfbevölkerung, Vereinen und Gästen wurde das 150-jährige Bestehen des Veteranen- und Soldatenvereins Boos gefeiert. Die Festlichkeiten standen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister a. D. Josef Miller, der in seiner Ansprache nicht nur die historische Bedeutung des Vereins würdigte, sondern auch seine bleibende gesellschaftliche Rolle hervorhob. In seiner Rede erinnerte Josef Miller daran, dass Frieden nicht selbstverständlich sei und dass jede Generation Verantwortung trage. „Unsere Generation ist nicht verantwortlich für das, was war – aber dafür, dass es sich nicht wiederholt, sehr wohl.“ Bildunterschrift:
„Jubiläumsfeiern sind dazu da, um aus den Leistungen der Vergangenheit Kraft zu schöpfen für derzeitige Aufgaben und Optimismus für künftige Herausforderungen“, sagte Josef Miller. Die große Resonanz im Ort – darunter viele junge Menschen – zeige, dass der Verein fest im gesellschaftlichen Leben von Boos verankert sei. Josef Millers Rede
Josef Miller lobte besonders die kontinuierliche Erinnerungsarbeit und das Engagement des Vereins für den Volkstrauertag: „Sie sind eine dauerhafte Friedensbewegung und wahre Friedensstifter in unserem Land. Dafür gebührt Ihnen Dank und Beifall.“
Vorsitzender Gerhard Martin und sein Vorstandsteam wurden für ihre aufwändige Organisation des Festes besonders gewürdigt. Mit über 100 Mitgliedern und aktiver Jugendarbeit sei der Booser Verein ein leuchtendes Beispiel für Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und Traditionspflege – und damit auch ein Vorbild für andere Gemeinden.
Mit großer Anteilnahme aus Dorfbevölkerung, Vereinen und Gästen wurde das 150-jährige Bestehen des Veteranen- und Soldatenvereins Boos gefeiert. Die Fotos in der Grafik zeigen (von links oben): Josef Miller und Gerhard Martin sowie die Kranzniederlegung vor dem Denkmal für die gefallenen Soldaten. Die Fotos unten entstanden (von links) beim Festgottesdienst am Denkmal sowie bei den Feierlichkeiten - am Mikrofon: Gerhard Martin. Foto: Vanessa Steiger