Josef Miller Staatsminister a. D.
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Archiv
17.11.2014
Cadolzburg. Als Symbol für die deutsche Wiedervereinigung haben der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt und der bayerische Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Josef Miller, heute in Cadolzburg (Landkreis Fürth) eine Kiefer, eine Buche und eine Eiche gepflanzt. Die als Dreieck gesetzten Bäume sollen als „Einheitliches Wiedervereinigungsdenkmal“ an den Mauerfall vor 25 Jahren erinnern. Das Projekt brachte 2012 der Wunsiedler Bürger Werner Erhardt auf den Weg, als er Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt innerhalb des „Bürgerdialogs“ erstmals diesen Vorschlag unterbreitete. Seither unterstützt die Bundeskanzlerin die Aktion und hat mittlerweile die Schirmherrschaft übernommen und selbst einen Baum gepflanzt.  Ganze Rede lesen
 
„Der 25. Jahrestag des Mauerfalls ist geradezu prädestiniert dafür, um zur Erinnerung an das historische Ereignis und die großartige Idee von Herrn Erhardt mit einer eigenen Pflanzaktion zu unterstützen. Die drei gepflanzten Bäume sollen ein wachsendes und langlebiges Symbol für die wiedergewonnene Einheit Deutschlands sein. So wie die Bäume wachsen sollen auch die neuen und alten Bundesländer weiter zusammenwachsen. Die Bürgerproteste haben die Mauer letztlich zum Einsturz gebracht. Ganz Europa hat sich seither verändert. Darüber hinaus setzen wir als Verband eine schöne Tradition fort, zu Jahrhundertereignissen langlebige Bäume zu pflanzen und verknüpfen die Hoffnung, dass mit diesem Denkmal auch der Baum an sich ins Bewusstsein der Menschen rückt.“ sagte der bayerische SDW-Vorsitzende Miller.
 
Zugleich machte der frühere Bayerische Landwirtschaftsminister (1998 - 2008) auf die Symbolik der Bäume aufmerksam: „Die häufig im Osten vorkommende Kiefer symbolisiert die neuen Bundesländer. Die Buche ist sprichwörtlich der deutsche Baum Nummer 1. Dass die Traubeneiche der Baum des Jahres 2014 ist und zu allen Zeiten Eichenlaub unsere Münzen, Urkunden und Auszeichnungen zierte, passt ins Bild“, so der aus Memmingen stammende Miller. Die einfache Gestaltung des Denkmals sei ökologisch sinnvoll und biete die Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Innenraums des Dreiecks. Miller: „Das wachsende Denkmal hat erhebliches Potential, um den Gedanken der deutschen Einheit zu fördern und zu erhalten.“
 
Vor 65 Jahren hat sich die SDW dem Erhalt und Schutz von Wäldern und Bäumen verschrieben. Seither versorgt der Verband Schulen und andere Einrichtungen mit Informationen und fachlichem Know-how rund um das Thema Wald. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist die älteste Waldschutzinitiative in Deutschland.   

An der symbolischen Pflanzaktion in Cadolzburg wirkten 
zudem mit die Landtagsabgeordneten Hans Herold, 
Manuel Westphal und Markus Ganserer, Regierungspräsident 
Dr. Thomas Bauer, der 1. Vizepräsident des Bayerischen 
Gemeindetags, Josef Mend, der auch Vizepräsident des Bayerischen 
Waldbesitzerverbandes ist sowie Bernd Obst (Bürgermeister 
von Cadolzburg). 
 
Die Bäume wurden von der Firma Fielmann gestiftet.  

Berichterstattung:
- Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt
- Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
- Bayern online
- Pressemeldung Bayern

14.11.2014
Fastnachtsverband zeichnet Mitglieder aus - Josef Miller erhält den Staufer-Löwe in Gold
Memmingen. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holziger hat im Rathaus langjährige Funktionäre des Bayerisch-Schwäbischen Fastnachtsverbandes (BSF) mit dem „Staufer-Löwen“ in Gold ausgezeichnet. Insgesamt erhielten 28 langjährige Mitglieder und Funktionäre 2014 den Staufer-Löwen in Gold. Darunter war auch Staatsminister a.D. Josef Miller. Der Ehrenbürger der Stadt wurde für seine langjährige große Förderung von fastnächtlichem Brauchtum in Schwaben mit diesem Verdienstorden geehrt. Die Festansprache hielt Staatssekretär Franz Pschierer.  

„Es gehört zu den schönsten Aufgaben des Menschen, anderen Fröhlichkeit zu vermitteln und Freude zu bereiten. Die Fastnachtsvereine erreichen dies durch ihre eigenen Anstrengungen in zahlreichen Faschingsveranstaltungen. Sie fordern und fördern die Eigeninitiative unserer Jugend und bereiten vielen Menschen Freude. Lachen ist entspannend, gesund und steigert das Selbstwertgefühl. BSF-Präsident Eugen Müller hat mit seiner Vorstandschaft und mit den Verantwortlichen in den Vereinen in der Vergangenheit viel für Schwaben getan und eine vielfältige Fastnachtskultur geschaffen“, sagte Josef Miller.  

BSF-Präsident Eugen Müller lobte Miller in seiner Ansprache als „Kind des Faschings. Schon seit deiner Jugendzeit bist Du der schwäbischen Fastnacht sehr verbunden. Dir verdanken wir auch unsere bundesweit bekannte und beliebte Fernsehsitzung 'Schwaben weissblau, hurra und helau'". Dank Millers Initiative und Kontakte gelinge es jährlich aufs Neue, Ehrengäste aus der Staatskanzlei nach Memmingen zu lotsen.

Staatssekretär Franz Pschierer hob in seiner Laudatio die Bedeutung des Ehrenamtes hervor. „Es kostet viel Zeit und Energie bis eine Prunksitzung oder ein Ball steht“, so Pschierer. Auch aus seiner Erfahrung als Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes wisse er, dass sich der BSF stets darum bemühe, die jungen Menschen an das Faschingsbrauchtum heranzuführen und damit lebendig zu halten. 
 
Ehrenbürger und Staatsminister a. D. Josef Miller erhielt den Staufer-Löwen für seine langjährige große Förderung von fastnächtlichem Brauchtum in Schwaben. Miller (links) dankte dem Verband für die hohe Auszeichnung. Rechts im Bild links ist BSF-Präsident Müller zu sehen. Das rechte Bild zeigt neben Miller Franz Pschierer. Foto: Birk/Pressestelle Stadt Memmingen   

10.11.2014
Reichspogromnacht: Landtagspräsidentin Barbara Stamm spricht in Memmingen
Memmingen. Zahlreiche lokale, regionale und überregionale Politiker haben in Memmingen an einer Gedenkstunde für die Reichspogromnacht teilgenommen. Darunter auch die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm. An diesem Tag wird jährlich der Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 gedacht, „mit der das Böse für jedermann sichtbar seinen Lauf nahm“, sagte Stamm in Memmingen.

Sie machte darauf aufmerksam, dass auch in Memmingen die Polizei seinerzeit den Befehl erhalten habe, „nicht gegen die Übergriffe einzuschreiten“. Von den 161 Memminger Einwohnern jüdischen Glaubens im Jahr 1933 hätten viele in den folgenden Jahren die Stadt verlassen, sagte Stamm und unterstrich: „Der 9. November 1938 ist eine Zäsur in der deutschen und europäischen Geschichte. An diesem Tag wurde der Zivilisationsbruch offensichtlich vollzogen. Das Regime zeigte sich in seiner vollen Radikalität und Brutalität. Wir müssen das 'Nie wieder!' in unserem Alltag leben - das wird an einem Abend wie heute bewusst. Lassen Sie uns gemeinsam in die Zukunft blicken und die hier gezeigte Zivilcourage zum Wohle aller in unsere Gesellschaft weitertragen“, sagte Stamm unter anderem. Ihre ganze Rede 

Unser Bild zeigt (von links): Bürgermeisterin Margareta Böckh, Barbara Stamm, Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, die Vorsitzende der Deutsch-Jsraelischen-Gesellschaft, Efrat Pan, Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, Staatsminister a. D. Josef Miller und Elisabeth Miller.

31.10.2014
Josef Miller erlebte den Mauerfall vor 25 Jahren hautnah vor Ort
Memmingen/Berlin. Die spannenden Tage im November 1989 erlebte ich hautnah in Berlin mit: Am 10. November 1989, ein Freitag, flog ich von München nach Berlin, um als Vertreter Bayerns an einer Mitgliederversammlung des Vereins der Partnerschaft der Parlamente im Schöneberger Rathaus, damals Sitz des Regierenden Bürgermeisters, teilzunehmen. Bei der Fahrt von Memmingen nach München hörte ich im Autoradio, dass am Abend vorher Ostberliner Bürger in Scharen nach Westberlin gekommen waren. „Bundeskanzler Helmut Kohl unterbricht seine Polen-Reise und kommt von Warschau nach Berlin“, wurde in den Rundfunknachrichten gemeldet.

Nach der Landung in Berlin fuhr ich im Taxi direkt zum Schöneberger Rathaus. Anhänger der Rot-Grünen Regierung in Westberlin pfiffen den Kanzler, der kurz vor mir eingetroffen war, gnadenlos aus. Ich ging an einem Rednerpult mit so vielen Radio- und Fernsehmikrophonen vorbei, wie ich sie zuvor und nachher in meinem Leben nicht mehr gesehen habe.

Ich hatte noch eine Stunde Zeit bis zum Beginn unserer Sitzung und fragte, ob ich in den Saal im ersten Stock gehen könne, in dem sich der Bundeskanzler inzwischen befand. In dem Moment kam Kohl in Begleitung mehrerer Minister und umringt von Journalisten und Kameraleuten aus dem Saal zurück, um zu der  Kundgebung vor dem Schöneberger Rauthaus zu gehen. Da zog mich jemand am Ärmel zu sich: „Josef geh' mit! Heute erlebst du einen historischen Tag!“ Es war der damalige Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ignaz Kiechle, aus Kempten. Mit Kichle, Rupert Scholz (von 1988 bis 1989 Bundesminister der Verteidigung) sowie Regierungssprecher Jonny Klein stand ich hinter dem Rednerpult. Finanzminister Dr. Theo Waigel stand vorne rechts neben dem Bundeskanzler.

Vor mehr als 20.000 Teilnehmern sprachen Berlins regierender Bürgermeister Walter Momper (mit dem roten Schal), Hans Dietrich Genscher, der damalige Außenminister, Willy Brandt und Helmut Kohl. Während der Rede von Außenminister Genscher, schob ihm Momper einen Zettel mit Neuigkeiten zu und Genscher verkündete, dass am nächsten Tag weitere Straßenübergänge geöffnet würden. Daraufhin fielen sich zahlreiche Ost- und Westberliner um den Hals, lachend und weinend vor Freude. Als am Ende der Reden spontan die Nationalhymne gesungen wurde, lief es mir kalt den Rücken hinunter. Ich konnte vor Ergriffenheit am Anfang gar nicht mitsingen.

Unsere Sitzung begann verspätet. Wir waren alle von den Ereignissen so beeindruckt, dass wir die Sitzung nach 20 Minuten beendeten. Zusammen mit Abgeordneten anderer Bundesländer ging ich zu Fuß zum Brandenburger Tor. Auf den Gehsteigen waren eilig Getränkestände aufgebaut worden und überall herrschte Feierstimmung. Die Trabbis fuhren durch das Brandenburger Tor, meist vollbesetzt, häufig mit Kindern.  „Wir sind los, um zu sehen, ob das, was wir in den Nachrichten im Radio und Fernsehen hören, auch stimmt“, sagten die Insassen.

Das Brandenburger Tor und die Mauer waren mit riesigen Scheinwerfern hell angeleuchtet. Es herrschte emsiges Treiben durch die „Mauerspechte“. So wurden später die Menschen genannt, die mit Hämmern Beton oder Putz aus der Mauer schlugen. An anderen Stellen halfen sich die Menschen auf die Mauer zu klettern.

Nachts um 3 Uhr fuhr ich mit dem Taxi zurück ins Hotel und sagte dem Fahrer, dass ich morgen früh um 8 Uhr am Flughafen sein müsste. Worauf er antwortete: „Morgen ist in Berlin die Hölle los. Es ist Samstag und die Ostberliner werden in Scharen nach Westberlin kommen“. Deshalb beschloss ich, bereits um 6 Uhr zum Flughafen zu fahren, um meinen Flieger nicht zu versäumen. In der Dunkelheit sah ich immer wieder Menschenansammlungen vor Gebäuden. Es waren DDR-Bürger, die schon so früh auf die Abholung des Begrüßungsgeldes warteten. Noch in der gleichen Nacht hatte Bürgermeister Momper die Auszahlung eines Begrüßungsgeldes an DDR-Bürger durch Banken und Sparkassen angekündigt. An manchen Bankfilialen sollen bis zu 1000 Menschen gestanden haben.

Im Flugzeug nach München ließ ich das Erlebte noch einmal an meinem geistigen Auge vorbeiziehen. Eines ist mir klar geworden: Menschen, die nie die Mauer mit den Minenfeldern und die Befestigungsanlagen an den Grenzen gesehen haben, können nicht nachvollziehen, was sich in jenen Tagen in Berlin ereignet hat. Umso betroffener stimmt mich, dass heute, 25 Jahre nach dem Mauerfall, die Menschen in den neuen Bundesländern, die sich zu DDR-Zeiten so sehr nach Freiheit und Demokratie gesehnt hatten, inzwischen nur noch zu knapp einer Hälfte von ihrem Recht auf freie Wahlen Gebrauch machen.  


31.10.2014
Ursberg-Mindelzell. In seiner Funktion als Bayerns Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) sprach Josef Miller bei der Baywa-Pflanzaktion „Bäume für meine Heimat“ in Ursberg-Mindelzell im Landkreis Günzburg. Dabei machte sich Miller in seiner Rede zum Thema „Wald der Zukunft - was müssen wir heute tun?“ unter anderem für Nachhaltigkeit stark. „Nachhaltigkeit ist heute ein Grundwert. Er wurde von Förstern begründet und auf viele Gebiete der Politik, insbesondere auch der Finanzpolitik übertragen. Miller: Nachhaltigkeit ist das, was der Forstklassiger Georg Hartig vor 250 Jahre begründet hat, in dem er postulierte: 'Jede weise Forstdirektion muss die Waldungen so hoch als möglich, aber doch so zu benutzen suchen, dass sich die Nachkommenschaft wenigstens ebenso viel Vorteil daraus ziehen kann, wie sich die jetzig lebende Generation zueignet'. Dies muss auch für den Wald, ganz besonders für den Wald der Zukunft gelten – darauf müssen wir immer wieder hinweisen und auch danach handeln.“ Die ganze Rede lesen 
 
Das Gruppenfoto zeigt (von links): Dr. Hans Reichhart (Landtagsabgeordneter),  Michael Wiedemann (BBV-Kreisobmann), Peter Flierl (Leiter Baywa-Energie AG, Monika Wiesmüller-Schwab (stellvertretende Landrätin) und Josef Miller (Landesvorsitzender Bayern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald). Foto: Baywa


31.10.2014
Ottobeuren. Josef Miller und seine Frau Elisabeth waren Gast beim Festempfang des Vereins „Freunde der Benediktinerabtei Ottobeuren“, der anlässlich der 1250-Jahrfeier der Benediktinerabtei stattfand. Der Festgottesdienst wurde vom Apostolischen Nuntius in Deutschland, Kurienerzbischof Dr. Nikola Eterović, zelebriert. Zur Aufführung kam die „Missa Katharina“ von Jacob de Haan, die 2007 in der Basilika Ottobeuren uraufgeführt wurde.

Beim Festakt sprachen unter anderem der Vorsitzende der Freunde der Benediktinerabtei Ottobeuren, Markus Brehm, der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, Pater Cassian Folsom,  Prior des Benediktiner-Klosters in Norcia (Ottobeurer Partnergemeinde) sowie der Apostolische Nuntius, Dr. Nikola Eterović. 

Unser Bild zeigt (von rechts vorne): Klaus Holetschek (Abgeordneter im Bayerischen Landtag), Josef Miller (Staatsminister a. D.), Elisabeth Miller, Dr. Hermann Haisch (Langjähriger Unterallgäuer Landrat) und Dr. Stephan Winter (stellvertretender Unterallgäuer Landrat). Foto: privat 

14.10.2014
Josef Miller: „Von einer Universitätsklinik in Augsburg profitiert ganz Schwaben.“ Foto: © contrastwerkstatt - Fotolia.com
Augsburg. Mit seinem Eintrag „Die Uniklinik kommt!!!“ in das „Goldene Buch“ der Stadt Augsburg hat der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer 2009 ein Versprechen abgelegt, das der Fuggerstadt bereits zuvor gegeben, allerdings nicht eingehalten wurde: der Ausbau des Klinikums Augsburg zu einer Universitätsklinik. In seiner Regierungserklärung untermauerte Seehofer vor rund einem Jahr, dass das Universitätsklinikum in Augsburg bis 2018 aufgebaut werden soll. Jetzt wurden weitere Weichen gestellt. Sehr zur Freude des langjährigen Bayerischen Landwirtschaftsministers Josef Miller aus Memmingen, der sich lange für dieses Projekt stark gemacht hatte. Miller: „Von einer Universitätsklinik in Augsburg profitiert ganz Schwaben.“
 
Der Anfang für den Ausbau in ein Augsburger Universitätsklinikum wurde bereits während der Legislaturperiode zwischen 2008 und 2013 gemacht. Auf Basis von Seehofers Aussage 2009  wurden drei Lehrstühle am Klinikum Augsburg geschaffen – die medizinischen Lehrstühle sind an die Münchner Universitäten angebunden. Ende September 2014 hat das Bayerische Kabinett einen Beschluss zur Einleitung der Errichtung einer Universitätsklinik in Augsburg gefasst: 2015 soll das wissenschaftliche Konzept dazu dem Wissenschaftsrat zur Begutachtung vorgelegt werden. Ein positives Votum des Wissenschaftsrates ist eine zwingende Voraussetzung für die weitere Umsetzung. 

Josef Miller: „Dieses Projekt ist nach dem Ausbau der Physik an der Augsburger Universität vor 25 Jahren der wichtigste Baustein für eine Weiterentwicklung der Universität Augsburg zu einer umfassenden Universität. Hierbei können auch Synergieeffekte mit den bestehenden Fakultäten genutzt werden.“ 

Die Chance, das Klinikum Augsburg zu einer Universitätsklinik auszubauen, hatte Miller bereits in seiner Zeit als Bayerischer Landtagsabgeordneter, insbesondere in seiner Funktion als Sprecher der CSU-Landtagsabgeordneten sofort aufgegriffen und zu einem wichtigen Bestandteil der Arbeit der schwäbischen CSU-Mitglieder im Bayerischen Landtag gemacht. „Als Schwabensprecher der CSU-Landtagsabgeordneten stand ich damals einem Arbeitskreis aller schwäbischen Landtagsabgeordneten vor, die sich ebenfalls einstimmig für die Errichtung einer medizinischen Fakultät aussprachen.“

Zwar beschloss der Bayerische Landtag die Errichtung einer Universitätsklinik in Augsburg, umgesetzt wurde der Beschluss allerdings nicht: Auf Betreiben des damaligen Kultus- und Wissenschaftsministers Ludwig Huber wurde die Universitätsklinik anschließend aber nicht in Augsburg, sondern als zweite Universitätsklinik an der Technischen Universität in München errichtet. Augsburg hatte das Nachsehen, obwohl das Klinikum bereits nach Unistandard errichtet worden war.   

14.10.2014
Josef Miller spricht bei Erntedankfest der „Freunde der Landesgartenschau“
Memmingen. Josef Miller sprach beim Erntedankfest der „Freunde der Landesgartenschau“, an der auch auch der Bayerische Bauernverband teilnahm. Weitere Gäste waren unter anderem Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, die stellvertretende Bezirksbäuerin Margot Walser, der Unterallgäuer Kreisobmann Gerhard Miller, die erste Vorsitzende des Vereins „Freunde der Landesgartenschau“, Claudia Knoll, sowie deren Stellvertreter Andreas Schales.

Miller blickte unter anderem zurück auf die Landesgartenschau 2000, die seinerzeit in Memmingen stattfand.  Dem langjährigen Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zufolge halte die Landesgartenschau in Memmingen mit 1,2 Millionen Besuchern noch immer den Rekord unter den bayerischen Landesgartenschauen. Bamberg sei im vorletzten Jahr mit 1,1 Millionen Besuchern „relativ nah heran gekommen, Deggendorf heuer mit 700.000 Besuchern dagegen weit darunter geblieben“, sagte Miller.

Miller, der sich damals massiv für eine Landesgartenschau in seiner Heimatstadt eingesetzt hatte, äußerte sich sehr positiv über die Weiterentwicklung des Areals: „Aus einem ehemaligen Kläranlagengelände ist heute ein beliebter und gut frequentierter Stadtpark entstanden – das freut mich sehr. Diese Maßnahme ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit, denn davon werden auch die kommenden Generationen profitieren.“

Mit Blick auf die weltweit millionenfach hungernden Menschen sagte Miller: „Was die Ernährungssituation bei uns angeht, so haben wir – allen Unkenrufen zum trotz – geradezu paradiesische Zustände. Noch nie zuvor konnten die Menschen vorher aus so einem reichhaltigen Nahrungsmittelangebot auswählen, wie das heute der Fall ist. Nahezu jeder Bürger unseres Landes kann sich heute gesund ernähren, die vorausgegangenen Generationen würden uns beneiden. Dafür sollten wir sehr dankbar sein.“

Bildunterschrift:
Josef Miller (links) sprach beim Erntedankfest der „Freunde der Landesgartenschau“. Auf dem Bild neben ihm zu sehen sind (von links): Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Fritz Kaiser (Vorsitzender des Allgäuer Bauernchores), der stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Freunde der Landesgartenschau“, Andreas Schales, sowie die Vereinsvorsitzende Claudia Knoll, die als Geschäftsführerin mit der damaligen Ausrichtung der Landesgartenschau in Memmingen beauftragt war. Foto: privat

14.10.2014
Augsburg. In seiner Funktion als Diözesanrat hat Josef Miller auf dem Augsburger Rathausplatz an einer Demonstration für Religionsfreiheit teilgenommen. Nahezu alle Redner forderten bei der Kundgebung, dass sich die islamistischen Gemeinden in Deutschland noch stärker als bisher von den radikalen Islamisten distanzieren müssten. 


Christliche Religionsgruppen, insbesondere aus dem Vorderen Orient, wiesen bei dieser Kundgebung auf die Unterdrückung der Christen in ihrer Heimat hin: Es gäbe im Grunde lediglich drei Möglichkeiten der Christenverfolgung zu entgehen, sagten sie: 

1. durch Flucht
2. durch Bezahlung von hohen Geldsummen
3. durch Annahme der islamischen Religion


04.10.2014
Josef Miller und Dr. Ivo Holzinger besuchen Donau-Universität Krems
Memmingen/St. Pölten. Der ehemalige bayerische Staatsminister Josef Miller und Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger sind zu einem Gespräch nach St. Pölten (Österreich) gereist. Im Kern ging es um eine Feier in der vor zwei Jahren in Memmingen eingerichteten Außenstelle der Donau-Universität Krems, die 2015 stattfinden soll. Zudem besichtigten beide die Universität und den Campus Krems. Die Einrichtung in Niederösterreich ist Europas führende staatliche Universität für Weiterbildung. 

Miller, der dem Beirat der Uni am Lehrstandort Memmingen angehört, und Holzinger sprachen im Landeshaus in St. Pölten mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und in Krems mit dem Rektor der Universität, Mag. Friedrich Faulhammer betreffend einer Aussendungsfeier der ersten Absolventen im kommenden Jahr. Pröll sicherte zu, zu der Veranstaltung nach Memmingen zu kommen. Darüber hinaus sprachen beide Seiten über die Möglichkeiten, Unternehmen im Wirtschaftsraum Memmingen das Studienangebot vorzustellen. Darüber hinaus wurde über Lerninhalte sowie Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Hochschulen und Universitäten diskutiert.

Mehr als 8000 Studierende aus 90 Ländern weltweit studieren derzeit an der Donau-Universität Krems. Angeboten werden Master-Studiengänge in den Bereichen Leadership und Management, Wirtschaft und Psychologie sowie Marketing und Vertrieb.