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<title>RSS Feed - Themen josef-miller.de-</title>
<link>https://www.josef-miller.de</link>
<description>Hier finden Sie aktuelle Feeds. Falls Sie direkt mit uns Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte direkt per Mail an uns. (info@denkinger-pr.de)</description>
<language>de</language>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 22:27:09 GMT</pubDate>
<item>
<title><![CDATA[„Bergwelt ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis der Arbeit unserer Bergbauern“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=502</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/502.jpg" valign="left" width="200"><p><strong>Bad Hindelang.</strong> Die Allgäuer Hochalpen sind kein Museum,  sondern Lebensraum &amp;ndash; die Alpwirtschaft in Bad Hindelang  Wirtschaftsform, Landschaftspflege, Generationenvertrag und kulturelle  Identität. Davon erzählt das neue Buch &amp;bdquo;Allgäuer Alpwirtschaft in Bad  Hindelang &amp;ndash; Immaterielles Kulturerbe in Deutschland&amp;ldquo;, das jetzt im  Kurhaus von Bad Hindelang vorgestellt wurde. Drei Jahre arbeiteten 22  Autorinnen und Autoren an dem Band, darunter Experten aus Frankreich,  der Schweiz und Österreich. Einer der Autoren ist Josef Miller, der  zwischen 1998 und 2008 bayerischer Staatsminister für Ernährung,  Landwirtschaft und Forsten war. <a href="https://www.context-mv.de/buecher-sachbuecher/items/hochalpine-allgaeuer-alpwirtschaftskultur-in-bad-hindelang.html"><strong>Das Buch ist im context verlag Augsburg I Nürnberg erschienen</strong></a>. <br />
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Josef  Miller (78), der bereits an zahlreichen Büchern über die Allgäuer  Hochalpen mitgearbeitet hatte, war im Kurhaus von Bad Hindelang bei der  feierlichen Buchpräsentation einer der Festredner. Dabei appellierte er  unter anderem &amp;bdquo;an die unabdingbare enge und vertrauensvolle  Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Bergbauern, den einheimischen  Naturschützern und der regionalen Fremdenverkehrswirtschaft. Ich habe  die Gemeinsamkeit und gute Zusammenarbeit der Bergbauern und  Naturschützer sowie der politisch Verantwortlichen im Allgäu mit großer  Freude und Genugtuung zur Kenntnis genommen.&amp;ldquo; <br />
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<a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html">Josef Millers ganze Rede lesen</a> <br />
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<a href="https://drive.google.com/file/d/1-TlyMps2DSFjXUYLyBmneho8aTSNbH4C/view?usp=drive_link" target="_blank">Josef Millers Buchbeitrag lesen</a><br />
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Der  Staatsminister a. D. weiter: &amp;bdquo;Für mich gab es nichts Schöneres als  meinen Urlaub in den Bergen zu verbringen, im Sommer zum Wandern und im  Winter zum Skifahren. Von allen Bundesländern hat nur Bayern diese  wunderschöne Bergwelt. Sie ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis  der Arbeit unserer Bergbauern&amp;ldquo;, sagte Josef Miller und fügte hinzu: &amp;bdquo;Die  politische Verantwortung dafür war mir als Bayerischer  Landwirtschaftsminister ein Herzensanliegen. Ich wollte von den  Bergbauern beim Schreiben für dieses Buch wissen, was für sie die  wichtigsten Voraussetzungen sind, damit sie ihre Betriebe auch weiterhin  bewirtschaften können. Dass unsere Weidetiere nicht vom Wolf gerissen  werden, dass die Umstellung auf die Laufstallhaltung auf freiwilliger  Basis erfolgt und staatlicherseits stark gefördert wird und dass die  Leistungen der Bergbauern bei erschwerten Produktionsbedingungen  finanziell und verlässlich vom Staat honoriert werden, lauteten die  Antworten unter anderem.&amp;ldquo;<br />
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Innerhalb der vergangenen drei Jahre ist ein Buch entstanden mit 256 Seiten  und 230 Fotografien, die &amp;ndash; getragen vom täglichen Einsatz der  Älplerfamilien und Bergbauern &amp;ndash; alle 46 anerkannten Alpen der Gemeinde  auflistet. Das Themenspektrum reicht von der Geschichte der  Alpwirtschaft über das Allgäuer Braunvieh, den Bau am Berg und die  Direktvermarktung, bis hin zu Fragen der Klimaerwärmung und der Rückkehr  des Wolfs. <br />
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Das in dieser Form einmalige Werk beleuchtet das  religiöse Brauchtum ebenso wie das &amp;bdquo;Ökomodell Hindelang&amp;ldquo;, das seit  Jahrzehnten Maßstäbe für nachhaltiges Wirtschaften setzt und zeigt, wie  eng Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft miteinander verwoben sind.  Der Vorstellungstermin des Buches war bewusst gewählt: vor zehn Jahren wurde die  &amp;bdquo;Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang&amp;ldquo; von der  Deutschen UNESCO-Kommission als Gutes Praxisbeispiel zur Erhaltung  Immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet.  </p> ]]></description>
<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 15:58:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Josef Miller: „Stärkung heimatlicher Wurzeln zur Förderung des Wertebewusstseins von Brauchtum, Traditionspflege und Heimatkultur wichtiger denn je“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=498</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/498.jpg" valign="left" width="200"><strong>Memmingen.</strong> Die diesjährige Verleihung des Pro-Suebia-Preises der Dr. Eugen Liedl-Stiftung fand erstmals im Rathaus von Memmingen statt. Es war sehr passend zum Thema der ausgezeichneten Dissertation: Dr. Stefanie Engel aus Gablingen wurde für ihre Arbeit über die Memminger Meistersinger geehrt.<br />
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In seinem Grußwort erinnerte Staatsminister a.&amp;#8239;D. Josef Miller an den Stifter der Auszeichnung: &amp;bdquo;Dr. Eugen Liedl war ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Er hat es geschafft, seinen Namen weit über seinen Tod hinaus mit einer positiven Sache in Verbindung zu bringen.&amp;ldquo; <a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html" target="_blank"><strong>Josef Millers Rede</strong></a><br />
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Zugleich betonte Miller die Bedeutung kultureller Verwurzelung: &amp;bdquo;Die Stärkung heimatlicher Wurzeln zur Förderung des Wertebewusstseins, von Brauchtum, Traditionspflege und Heimatkultur ist in der heutigen Zeit der Globalisierung wichtiger denn je zuvor.&amp;ldquo;<br />
<br />
Laudator Christoph Lang, Bezirksheimatpfleger und Vorstandsmitglied der Stiftung, würdigte Engels Forschung. Und auch Professor Dr. Klaus Wolf, Vorsitzender der Stiftung, sowie der Memminger Alt-OB Dr. Ivo Holzinger und weitere Gäste gratulierten den Preisträgern.   ]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 17:53:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Besondere Gäste und besondere Kutschen beim 40. Leonhardiritt durch Illerbeuren]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=499</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/499.jpg" valign="left" width="200"><p><strong>Illerbeuren.</strong> Mehr als 100 prächtig geschmückte Pferde sowie 20 Gespanne fuhren durch Illerbeuren zur Segnung an der Kapelle. Begleitet wurden sie von den drei Musikkapellen aus Illerbeuren, Kronburg und Maria Steinbach. Viele Reiter und Gespanne kamen auch aus dem benachbarten Baden-Württemberg. Wolfgang Mayerföls aus Bad Schussenried fuhrt mit seinem Vierspänner schon den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizäcker. Dieses Mal waren seine Gäste der frühere Landwirt-schaftsminister Josef Miller mit der Kreisbäuerin Irmgard Maier sowie ihrer Vorgängerin und schwäbische Vizebezirksbäuerin Margot Walser.<br />
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Eine besondere Rarität war auch die 195-Jahre alte Kutsche, die einst dem Erzbischof von Wien gehörte, und jetzt Andreas Schneider besitzt. In dieser Kutsche saßen Bezirkstagspräsident Martin Sailer, Museumsleiterin Katharina Wischer und Bürgermeisterin Heike Klinkhammer aus Illerbeuren. In einer von Rudolf Graf dem Heimatdienst Illertal gestiftete Kutsche aus dem 19. Jahrhundert saß die Vorsitzende vom Heimatdienst Illertal Simone Zehnpfennig-Wöhrle. Aus Buchenberg war Hans Peter Buchen-berg mit seinem Fünfspänner dabei, in dem die Bezirksrätinnen Petra Beer und Johanna Wolfbauer, der ASM-Präsident und Staatsminister a. D. Franz Josef Pschierer und die Landratskandidatin Verena Winter fuhren.<br />
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In der Kutsche mit den beiden Kaltblutpferden von Hermann Natterer aus Kimratshofen saßen  Lautrachs Bürgermeister Reinhold Dorn mit Frau und den zwei Töchtern. Im Ministrantenwagen fuhr Pfarrer Plathottam. Die beiden Kaltblutpferden sind im Besitz von Martin Feuerstein aus Amtszell in Baden-Württemberg.<br />
<br />
Nach dem Ritt sprach Schirmherr Landrat Alex Eder von der Harmonie zwischen Mensch und Tier und von den Menschen, die sich die Fähigkeit der Tiere zu Nutzen gemacht haben. Dem schloss sich die Segnung von Roß und Reiter um die Sankt Leonhardskapelle an, die von Pfarrer Platthotam vorgenommen wurde. Die mitgeführte lebensgroße Figur des Hl. Leonhards wurde in die Kapelle zurückgebracht, wo sie während des Jahres bis zum Leonhardiritt 2026 ihren Platz hat. <br />
<br />
Bei dem schönen Wetter standen mehrere tausend Menschen an den Straßenrändern und erlebten einen sehr schönen Leonhardiritt.<br />
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<strong>Bildunterschrift: </strong><br />
Der Leonhardiritt in Illerbeuren war ein besonderes Ereignis. Die Fotos von Franz Kustermann zeigen (oben/von links) in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier und Landwirtschaftsminister a. D. Josef Miller, die heimische Musikkapelle beim Umzug sowie in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier, Kreisbäuerin a.D. Margot Walser und Landwirtschaftsminister a.D. Josef Miller. Die untere Bildreihe zeigt (v.l.) ein Dreiergespann mit Standarte sowie daneben Zweispänner mit prächtigem Geschirr. Das Foto unten rechts entstand bei der Leonhardskapelle und zeigt (v.l.) Elisabeth Miller, Staatsminister a.D. Josef Miller, Bundestagsabgeordneter Florian Dorn, Bezirkstagspräsident Michael Sailer, Landrats-Kandidatin Verena Winter (CSU), Pfarrer mit Ministranten und am Rednerpult Frau Zehnpfennig-Wöhrle aus Illerbeuren.</p> ]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 12:32:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[ „Die Jagd als Ehrenamt wird von der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=497</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/497.jpg" valign="left" width="200"><strong>Günz/Memmingen.</strong> Rund 300 Jägerinnen und Jäger folgten der Einladung der Kreisgruppe Memmingen des Bayerischen Jagdverbands (BJV) zur feierlichen Hubertusfeier in die Festhalle Günz. Vorsitzender Andreas Ruepp begrüßte die Gäste in der festlich geschmückten Halle, die im Zeichen jagdlicher Tradition und aktueller Herausforderungen stand.<br />
<br />
Staatsminister a.&amp;#8239;D. Josef Miller, einer der Ehrengäste, bezeichnete die Hubertusfeier als &amp;bdquo;Höhepunkt im Jahreslauf der Jägerschaft&amp;ldquo; und mahnte in seiner Ansprache zu Besonnenheit in der Diskussion um die geplante Reform des Bayerischen Jagdgesetzes. Er erinnerte an seine 20-jährige politische Erfahrung im Landwirtschaftsministerium: &amp;bdquo;Anpassungen beim Jagdrecht haben immer wieder intensive Debatten ausgelöst. Entscheidend ist das Ergebnis.&amp;ldquo; <a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html"><strong>Josef Millers Rede</strong></a><br />
<br />
Die anwesenden Jägerinnen und Jäger hatten auf ein Gespräch mit Staatsminister Hubert Aiwanger gehofft, der teilnehmen wollte, jedoch verhindert war.<br />
<br />
In seiner Rede würdigte Josef Miller die Leistungen der Jägerinnen und Jäger: &amp;bdquo;Bei uns wird die Jagd überwiegend ehrenamtlich ausgeübt &amp;ndash; von Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen, die früh aufstehen, kalte Nächte auf dem Hochsitz verbringen und Verantwortung für Mensch, Tier und Lebensraum übernehmen. Dieses Engagement wird von der Öffentlichkeit oft zu wenig wahrgenommen.&amp;ldquo;<br />
<br />
Angesichts wachsender Herausforderungen &amp;ndash; etwa durch die Ausbreitung des Wolfs &amp;ndash; werde deutlich, wie unverzichtbar die Rolle der Jägerschaft sei. &amp;bdquo;Ohne Jäger geht es nicht&amp;ldquo;, so Miller, der aktuell an einem Buchbeitrag über die Zukunft der Alpwirtschaft im Allgäu arbeitet, in dem der Wolf eine zentrale Rolle spielt.<br />
<br />
<p>Abschließend lobte Josef Miller die Kreisgruppe Memmingen für ihr Engagement und die Entwicklung beim Jagdzentrum, das ein Vorzeigeprojekt sei. Josef Millers Appell: &amp;bdquo;Einigkeit macht kleine Dinge groß &amp;ndash; bei Zwietracht verliert man große Dinge. Deshalb sollten wir in der Jägerschaft zusammenstehen.&amp;ldquo; </p>
<p><strong>Bildunterschrift: </strong><br />
Die Kreisgruppe Memmingen traf sich in Günz zur Hubertusfeier. Bei der Veranstaltung wurden auch Auszeichnungen vergeben. Großes Interesse für die Jagd zeigten die Jungjäger aus dem Landkreis Unterallgäu (Foto oben) aus dem Jahr 2025 mit Kreis-gruppenleiter Andreas Ruepp (ganz rechts) sowie dem Unterallgäuer Landrat Alex Eder (links daneben). Das Foto unten zeigt die Jägerinnen und Jäger, die Ehrenurkun-den für ihre langjährige Mitgliedschaft bei der der Kreisgruppe Unterallgäu erhielten. Auf dem Foto außerdem zu sehen sind Staatsminister a.D. Josef Miller (links) sowie der Kreisgruppenvorsitzende Andreas Ruepp. Foto: Kreisgruppe Memmingen</p>
  ]]></description>
<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 11:57:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Engagement für Bildung, Begegnung und demokratische Werte gewürdigt]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=496</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/496.jpg" valign="left" width="200"><strong>Oberschöneberg.</strong> Bei einem Besuch in seinem Heimatort ließ es sich Josef Miller nicht nehmen, der örtlichen Bücherei einen Besuch abzustatten. Die Bücherei ist eine Einrichtung, zu der Josef Miller seit Jahrzehnten eine enge persönliche Verbindung pflegt: In seiner Jugend war der Bayerische Landwirtschaftsminister und Landtagsabgeordnete a.&amp;#8239;D. begeisterter Leser und leitete seinerzeit sogar die damalige Pfarrbücherei. Die Bücherei trägt durch einen ausgewogenen Medienbestand zur Unterhaltung, Bildung und Nachhaltigkeit, durch das Veranstaltungsangebot zu einem lebendigen Begegnungsort und Austausch bei.<br />
<br />
Josef Miller zeigte sich beim Besuch beeindruckt von der Vielfalt des aktuellen Angebots. Büchereileiterin Ulrike Eger und ihr Team stellten ihm Aktionen wie das beliebte Dorfcafé, regelmäßige Leseabende und Vorlesestunden für Kinder vor. Einen besonderen Akzent setzt derzeit die neue Aktion &amp;bdquo;Büchereien &amp;ndash; Lernorte der Demokratie&amp;ldquo;, mit der sich die Bücherei zu demokratischen Grundwerten bekennt.<br />
<br />
&amp;bdquo;Es macht mich sehr stolz, eine so lebendige und generationenübergreifend geführte Einrichtung in meinem Heimatort zu sehen. Bildung, Austausch und Wertevermittlung &amp;ndash; das ist mehr als Bücher verwalten&amp;ldquo;, sagte Josef Miller.<br />
<br />
In einer Selbsterklärung gegenüber dem St. Michaelsbund bekannten sich die Büchereileitung, Pfarrer Roland Wolff sowie Kirchenpfleger Günther Leutenmayr dazu, aktiv für Offenheit, Vielfalt und Meinungsfreiheit einzutreten. Im Rahmen des Besuchs wurde die Aktionsplakette als Zeichen für gelebte Werte im ländlichen Raum feierlich im Büchereiraum aufgestellt.<br />
<strong><br />
Bildunterschrift: </strong><br />
Bei einem Besuch in seinem Heimatort ließ es sich Josef Miller nicht nehmen, der örtlichen Bücherei einen Besuch abzustatten, einem Ort, zu dem er seit Jahrzehnten eine enge persönliche Verbindung pflegt. Das Bild zeigt (von links): Josef Miller, Kirchenpfleger Günther Leutenmayr und Büchereileiterin Ulrike Eger. Foto: privat  ]]></description>
<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 15:30:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Josef Miller: „Es ist immer wieder aufs Neue beeindruckend, wie Musik Menschen berührt, verbindet und inspiriert“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=495</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/495.jpg" valign="left" width="200"><em>Von Josef Miller (Vorsitzender des Fördervereins) und Werner Roch (Festivalleiter)</em><strong><br />
<br />
Bad Wörishofen</strong>. Die 31. Ausgabe des &amp;bdquo;Festival der Nationen&amp;ldquo; brachte 2025 erneut Weltklassekünstler und musikalische Nachwuchshoffnungen auf die Bühne. Das Kurtheater wurde zum Treffpunkt internationaler Stars wie Jonas Kaufmann, Igor Levit, El&amp;#299;na Garan&amp;#269;a, Beatrice Rana und der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.<br />
<br />
&amp;bdquo;Es ist immer wieder aufs Neue beeindruckend zu erleben, wie Musik Menschen berührt, verbindet und inspiriert und wie viele Kinder und Jugendliche den Weg in unsere Konzerte finden&amp;ldquo;, bilanzierte Josef Miller, Staatsminister a.&amp;#8239;D. und Vorsitzender des Fördervereins.<br />
<br />
Schon die Eröffnung mit Beatrice Rana und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen überzeugte mit emotionaler Tiefe und technischer Brillanz. Igor Levit beeindruckte mit seinem Beethoven-Spiel, Jonas Kaufmann zeigte bei einem Liederabend die ganze Bandbreite seiner Ausdruckskraft. El&amp;#299;na Garan&amp;#269;a sorgte mit ihrer Stimme für einen festlichen Schlusspunkt. Weitere Glanzlichter waren Jan Lisiecki, Quadro Nuevo und Soyoung Yoon, die kurzfristig für den erkrankten Nemanja Radulovi&amp;#263; einsprang.<br />
<br />
Rund 4.000 Kinder und Jugendliche nahmen an Konzerten, Workshops und Formaten wie &amp;bdquo;Classic for Kids&amp;ldquo; teil. Diese konsequente Nachwuchsförderung ist ein Markenzeichen des Festivals.  <br />
<br />
&amp;bdquo;Wer noch nie hier war, sollte sich den Termin für 2026 dick im Kalender anstreichen &amp;ndash; was wir vorhaben, verspricht musikalische Sternstunden auf höchstem Niveau&amp;ldquo;, sagt Josef Miller.<br />
<br />
Zur Eröffnung gastiert Sol Gabetta. Igor Levit führt gemeinsam mit dem vbw Festivalorchester die Aufführung aller Beethoven-Klavierkonzerte fort. Mit Julia Fischer kehrt eine langjährige Wegbegleiterin zurück: 30 Jahre nach ihrem ersten Auftritt in Bad Wörishofen interpretiert sie Mendelssohns Violinkonzert in d-Moll sowie Vivaldis &amp;bdquo;Vier Jahreszeiten&amp;ldquo;.<br />
<br />
Auch Mao Fujita, das japanische Ausnahmetalent, wird zu erleben sein &amp;ndash; er zählt bereits jetzt zur jungen Weltelite der Klassik. Einen besonderen Akzent setzt das Festival mit dem 70. Geburtstag von Nigel Kennedy. Der Geigenvirtuose, berühmt für seine genreübergreifenden Bach-Interpretationen, bringt mit dem Kennedy Bach Ensemble ein leidenschaftliches Sonderkonzert auf die Bühne. <br />
<br />
Das Jahr 2026 steht zudem im Zeichen Mozarts 270. Geburtstags &amp;ndash; gefeiert mit einem festlichen Programm von Rudolf Buchbinder und einem &amp;bdquo;Geburtstagskonzert&amp;ldquo; mit Rolando Villazón.  <br />
<strong><br />
Bildunterschrift:</strong><br />
Präsentieren sich beim Festival der Nationen 2025 den Medienfotografen (von links): Antje Wepper (Witwe des im Oktober 2023 verstorbenen Schauspielers Elmar Wepper), Josef Miller (Staatsminister a.&amp;#8239;D. und Vorstand des Fördervereins), Alexandra Holland (Herausgeberin der Augsburger Allgemeinen), Jonas Kaufmann (Stargast des Abends) und Stefan Welzel (1. Bürgermeister von Bad Wörishofen). Foto: Werner Roch ]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 15:20:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=495</guid>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Josef Miller: „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=500</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/500.jpg" valign="left" width="200"><strong>Lauben.</strong> Staatsminister a.&amp;#8239;D. Josef Miller hielt in der Unterallgäuer Gemeinde Lauben einen Vortrag mit dem Titel &amp;bdquo;Vom Bauernkrieg zur Jetztzeit&amp;ldquo; &amp;ndash; ein Beitrag im Rahmen des Gedenkjahres &amp;bdquo;500 Jahre Zwölf Bauernartikel&amp;ldquo;. Der langjährige Landwirtschaftsminister (1998 - 2008) ist ein gern gesehener Redner, wenn es darum geht, geschichtliche Entwicklungen mit aktuellen Fragen der Land- und Forstwirtschaft zu verknüpfen.<br />
<br />
Die Zwölf Bauernartikel, 1525 in Memmingen verfasst, gelten als erste Formulierung von Grund- und Menschenrechten in Europa. &amp;bdquo;Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten&amp;ldquo;, sagte Josef Miller zu Beginn seiner Rede und ergänzte: &amp;bdquo;Wir sollten stolz darauf sein, dass dieses Dokument in unserer Heimat entstanden ist. Schwaben war schon immer etwas Besonderes.&amp;ldquo; <a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html" target="_blank"><strong>Josef Millers Rede</strong></a><br />
<br />
Besonders eindrucksvoll sei der forstliche Blick auf den Bauernkrieg: &amp;bdquo;Wald und Jagd spielten in den Artikeln eine wichtige Rolle. Der Wald war damals nicht nur Kulisse, sondern Lebensgrundlage, Brennstoffquelle und Konfliktzone.&amp;ldquo; Der Zugang zu Holz sei überlebenswichtig gewesen. &amp;bdquo;Früher war Holz der einzige Wärmelieferant. Es wärmte, machte Nahrung genießbar &amp;ndash; fehlte es, war das existenzbedrohend.&amp;ldquo;<br />
<br />
Die Veränderungen im Umgang mit dem Wald thematisierte Josef Miller bei seiner Rede ebenfalls. &amp;bdquo;Der Wald war immer Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Heute ist er Klimaschützer, CO&amp;#8322;-Speicher, Erholungsraum und erneut ein Ort von Zielkonflikten.&amp;ldquo;<br />
<br />
Josef Miller dankte allen Menschen &amp;ndash; in der Vergangenheit wie in der Gegenwart &amp;ndash;, &amp;bdquo;die mit ihrer Arbeit und ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass es uns heute in der Gemeinde gut geht.&amp;ldquo; Gerade mit Blick auf die Geschichte und die schweren Zeiten, die viele erlebt hätten, sei das keine Selbstverständlichkeit.  <br />
<br />
Mit in Lauben dabei war auch Memmingens Stadtarchivar Christoph Engelhard, der die historische Einordnung ergänzte und die Bedeutung der Zwölf Artikel als gesellschaftliches Fundament unterstrich.<br />
<strong><br />
Bildunterschrift:</strong><br />
Staatsminister a.&amp;#8239;D. Josef Miller sprach in der Unterallgäuer Gemeinde zum Thema &amp;bdquo;Vom Bauernkrieg zur Jetztzeit&amp;ldquo;. Das Foto zeigt (von links): Memmingens Stadtarchivar Christoph Engelhard, Staatsminister a.D. Josef Miller sowie Reinhold Rößle, Bürgermeister von Lauben. Foto: Häring  ]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 15:02:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=500</guid>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Josef Miller: „Jubiläumsfeiern sind dazu da, um aus Leistungen der Vergangenheit Kraft zu schöpfen“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=501</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/501.jpg" valign="left" width="200"><strong>Boos.</strong> Mit großer Anteilnahme aus Dorfbevölkerung, Vereinen und Gästen wurde das 150-jährige Bestehen des Veteranen- und Soldatenvereins Boos gefeiert. Die Festlichkeiten standen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister a.&amp;#8239;D. Josef Miller, der in seiner Ansprache nicht nur die historische Bedeutung des Vereins würdigte, sondern auch seine bleibende gesellschaftliche Rolle hervorhob.<br />
<br />
&amp;bdquo;Jubiläumsfeiern sind dazu da, um aus den Leistungen der Vergangenheit Kraft zu schöpfen für derzeitige Aufgaben und Optimismus für künftige Herausforderungen&amp;ldquo;, sagte Josef Miller. Die große Resonanz im Ort &amp;ndash; darunter viele junge Menschen &amp;ndash; zeige, dass der Verein fest im gesellschaftlichen Leben von Boos verankert sei. <a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html" target="_blank"><strong>Josef Millers Rede</strong></a><br />
<br />
Josef Miller lobte besonders die kontinuierliche Erinnerungsarbeit und das Engagement des Vereins für den Volkstrauertag: &amp;bdquo;Sie sind eine dauerhafte Friedensbewegung und wahre Friedensstifter in unserem Land. Dafür gebührt Ihnen Dank und Beifall.&amp;ldquo;<br />
<br />
Vorsitzender Gerhard Martin und sein Vorstandsteam wurden für ihre aufwändige Organisation des Festes besonders gewürdigt. Mit über 100 Mitgliedern und aktiver Jugendarbeit sei der Booser Verein ein leuchtendes Beispiel für Zusammenhalt, Verantwortungsbewusstsein und Traditionspflege &amp;ndash; und damit auch ein Vorbild für andere Gemeinden.<br />
<br />
<p>In seiner Rede erinnerte Josef Miller daran, dass Frieden nicht selbstverständlich sei und dass jede Generation Verantwortung trage. &amp;bdquo;Unsere Generation ist nicht verantwortlich für das, was war &amp;ndash; aber dafür, dass es sich nicht wiederholt, sehr wohl.&amp;ldquo;  </p>
<p><strong>Bildunterschrift: </strong><br />
Mit großer Anteilnahme aus Dorfbevölkerung, Vereinen und Gästen wurde  das 150-jährige Bestehen des Veteranen- und Soldatenvereins Boos  gefeiert. Die Fotos in der Grafik zeigen (von links oben): Josef Miller  und Gerhard Martin sowie die Kranzniederlegung vor dem Denkmal für die  gefallenen Soldaten. Die Fotos unten entstanden (von links) beim  Festgottesdienst am Denkmal sowie bei den Feierlichkeiten - am Mikrofon:  Gerhard Martin. Foto: Vanessa Steiger   </p>
<br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:54:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=501</guid>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Bauernkrieg zur Jetztzeit]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=494</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/494.jpg" valign="left" width="200">Memmingen. Der ehemalige Landwirtschaftsminister Josef Miller war  Schirmherr der Tagung des Arbeitskreises Forstgeschichte in Bayern. Seit  33 Jahren treffen sich hier historisch interessierte Forstleute und  waldinteressierte Historiker zu Fachvorträgen, um die Geschichte  lebendig zu machen und dem Wald eine Stimme in unserer Gesellschaft zu geben &amp;ndash; auch in der Rückschau. ]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 13:17:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=494</guid>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Josef Miller: „In Ottobeuren schlägt das Herz für Europa höher als anderswo“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=491</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/491.jpg" valign="left" width="200"><p><strong>Ottobeuren.</strong> Mit einem festlichen Abend im Hirschsaal feierte Ottobeuren das 30-jährige Bestehen seiner Städtepartnerschaft mit Saint-Donat-sur-l&amp;rsquo;Herbasse. Einer der Ehrengäste: Josef Miller, Staatsminister a.D. und gebürtiger Memminger, der die Partnerschaft viele Jahre begleitet und unterstützt hat.<br />
<br />
&amp;bdquo;30 Jahre gelebte Partnerschaft und 80 Jahre Frieden in Europa &amp;ndash; das ist ein echter Grund zu feiern&amp;ldquo;, so Miller in seiner Ansprache. Die Partnerschaft mit Saint-Donat sei ein Vorbild für Zusammenhalt und Menschlichkeit in Europa. &amp;bdquo;In Ottobeuren schlägt das Herz für Europa höher als anderswo&amp;ldquo;, betonte der frühere Landwirtschaftsminister, der von 1998 bis 2008 Mitglied der Bayerischen Staatsregierung war.<br />
<br />
Seit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde 1994 pflegen die beiden Ge-meinden einen regelmäßigen, freundschaftlichen Austausch. Die Jubiläumsfeier wurde musikalisch umrahmt von einem Gemeinschaftsorchester aus dem französischen &amp;bdquo;Ensemble instrumental de l&amp;rsquo;Herbasse&amp;ldquo; und der Ottobeurer Blasmusikgruppe &amp;bdquo;Bügelverschluss&amp;ldquo;.<br />
<br />
Miller würdigte besonders das Engagement der Partnerschaftsvereine: &amp;bdquo;Diese Freundschaft kann man nicht kaufen &amp;ndash; sie ist unbezahlbar.&amp;ldquo; Gerade in bewegten Zeiten brauche es Begegnung und Dialog: &amp;bdquo;Unsere Generation ist nicht verantwortlich für das, was war, aber dafür, dass es sich nicht wiederholt &amp;ndash; schon.&amp;ldquo;<br />
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Mit Blick auf die Zukunft appellierte Miller: &amp;bdquo;Lasst uns nicht fragen, was Europa für uns tun kann, sondern was wir für den Frieden Europas tun können.&amp;ldquo;<br />
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Bildunterschrift:</strong><br />
30 Jahre gelebte Partnerschaft &amp;ndash; beim Festakt im Ottobeurer Hirschsaal wurde die deutsch-französische Freundschaft mit zahlreichen Gästen feierlich gewürdigt. Das Bild zeigt (von links): Dr. Philipp Prestel, Europaabgeordneter Markus Ferber, Bürgermeister Claude Fourel (Saint-Donat), Bürgermeister German Fries (Ottobeuren), Partnerschaftsvorsitzender Bernard Chiello, Vorsitzende Christine Rodehack und Staatsminister a.D. Josef Miller. Foto: Manfred Schilder</p> ]]></description>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 19:53:00 GMT</pubDate>
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<title><![CDATA[34. Europatag in Niederrieden baut Brücken für eine Friedenskultur]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=492</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/492.jpg" valign="left" width="200"><strong>Niederrieden.</strong> Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt die Gemeinde Niederrieden mit dem Europatag ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Frieden und gemeinsame Werte in Europa. Auch beim 34. Europatag wurde dieses Engagement erneut sichtbar &amp;ndash; unter dem Motto: &amp;bdquo;Brücken bauen, um das gemeinsame Haus Europa zu erhalten.&amp;ldquo;<br />
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Der Niederriedener Bürgermeister Michael Büchler und Europabeauftragte Manuela Jocham begrüßten zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Gesellschaft und Wirtschaft. <br />
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Höhepunkt war die Festrede von Eric Beißwenger, bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales. Beißwenger rief zu einem geeinten Europa auf, das sich seiner Stärken und gemeinsamen Verantwortung bewusst ist.<br />
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Einen weiteren ganz besonderen Akzent setzte Pater Joshy Palakunnel aus Memmingen beim feierlichen Gottesdienst. In seiner Predigt betonte er unter anderem: &amp;bdquo;Europa ist ein Friedensprojekt, ein kultureller Schatz, ein geistliches Erbe, das wir nicht nur verwalten, sondern gestalten sollen. Europa ist ein Geschenk. Wir sind dankbar für Frieden, Reisefreiheit, Wohlstand, Zusammenarbeit und für die gemeinsamen europäischen Werte.&amp;ldquo; Zugleich rief er dazu auf, Europa nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Verpflichtung für kommende Generationen zu sehen.<br />
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Staatsminister a.D. Josef Miller zeigte sich beeindruckt von der Predigt: &amp;bdquo;Diese Worte waren ein Appell an Herz und Verstand. Wer Europa liebt, muss für seine Werte einstehen &amp;ndash; klar, überzeugt und auf allen Ebenen.&amp;ldquo; Miller engagiert sich seit vielen Jahren als überzeugter Europäer für die europäische Einigung.<br />
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Der Tag begann mit einem Empfang im Pfarrstadel und dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde. Beim anschließenden Festzug zur geschmückten Festhalle präsentierten sich zahlreiche Vereine mit Fahnen und Standarten. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet vom Kirchenchor unter Leitung von Kathrin Grabenbauer, unterstützt von Pater Georg und Josef Nowak.<br />
Seit 1980 feiert Niederrieden den Europatag &amp;ndash; in enger Verbindung auch mit anderen engagierten Gemeinden wie Ottobeuren. Der Tag zeigt eindrucksvoll, wie Europa im Kleinen gelebt und im Großen verteidigt werden kann.<br />
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<strong>Bildunterschrift:</strong><br />
<p>Niederrieden war erneut Gastgeber des Europatags und setzte damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gemeinsame Werte. Das Bild zeigt (von links): Europabeauftragte Manuela Jocham, stellvertretender Landrat Christian Seeberger, Staatsminister a.D. Josef Miller, MdL Klaus Holetschek, Staatsminister Eric Beißwenger, Bürgermeister Michael Büchler (Niederrieden), MdB Dr. Florian Dorn, Bürgermeister Martin Osterrieder (Benningen) und Memmingens OB Jan Rothenbacher. <br />
Foto: Manfred Schilder </p> ]]></description>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 14:59:00 GMT</pubDate>
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<title><![CDATA[Memmingen - Stadt der Freiheitsrechte]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=490</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/490.jpg" valign="left" width="200"><strong>Memmingen.</strong> Im März 2025 wurde in der Stadt Memmingen ein bedeutender historischer Meilenstein auf dem Weg zu Freiheits- und Menschenrechten gelegt. Damit wurde Memmingen ein bedeutender Ort der Demokratiegeschichte, der auch in den Geschichtsbüchern weltweit einen viel größeren Stellenwert erhalten müsste.<br />
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Beim Festakt des Jubiläums in St. Martin und zur Eröffnung der diesjährigen Ausstellung &amp;bdquo;Projekt Freiheit &amp;ndash; Memmingen 1525&amp;ldquo; besuchten uns der Bundespräsident Dr. Walter Steinmeier und der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Zur wunderbaren Feier trugen auch die Schülerinnen und Schüler der Lindenschule sowie ein Dialog der Staatsminister Markus Blume und Claudia Roth zur heutigen Bedeutung von Memmingen und der Freiheitsrechte bei. <br />
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Während des Bauernkriegs kamen in der Memminger Kramerzunft die Bauern zusammen und schrieben auf Basis ihrer christlichen Werte ihre Forderungen nach mehr Freiheit und Gerechtigkeit in zwölf Artikeln nieder. Dank der neuen Technik des Buchdrucks, die zu dieser Zeit entstanden ist, verbreitete sich die Schrift rasant in Süddeutschland und die Ideen weiter nach Europa. Damit waren die Zwölf Artikel eine der frühesten bekannten Forderungen nach Freiheitsrechten, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit. <br />
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Die Forderungen der 12 Artikel wurden vor 500 Jahren im Bauernkrieg mit vielen tausend Opfern blutig niedergeschlagen. Über viele Jahrhunderte wurden Freiheit, Demokratie und Menschenrechte erkämpft. Diese historischen Errungenschaften geraten leider auch in diesen Tagen immer mehr unter Druck. Das Jubiläum in Memmingen erinnert uns, dass wir uns Tag für Tag für die Verteidigung dieser Werte einsetzen müssen und diese nicht als selbstverständlich sehen dürfen!!! Oder wie es so schön beim Festakt betont wurde und wie unser Bundestagsabgeordneter Dr. Florian Dorn forderte: Wir müssen alle wieder ein bisschen mehr Memmingen wagen.&amp;ldquo;<br />
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Als Stadt der Freiheitsrechte bietet Memmingen in diesem Jahr noch viele spannende Events rund um das Thema Freiheit. Auch ein Besuch der Bayernausstellung &amp;bdquo;500 Jahre 112 Artikel &amp;ndash; Projekt Freiheit &amp;ndash; Memmingen 1525&amp;ldquo; lohnt sich. Infos www.stadt-der-freiheitsrechte.de lohnt sich.<br />
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Bildtext: <br />
Beim zentralen Festakt &amp;bdquo;500 Jahre Zwölf Artikel&amp;ldquo; würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Bauernkrieg als Meilenstein der deutschen Freiheitsgeschichte. Die Fotomontage zeigt den deutschen Bundespräsidenten bei seiner Festrede (unten rechts) sowie daneben eine Auflistung der zwölf Memminger Bauernartikel von 1525. Zum 500-jährigen Jubiläum überreichten Memminger Bäcker (Bild oben) ein Festbrot. Das Foto zeigt die Bäcker sowie (von links daneben) den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, den Fraktionsvorsitzenden der CSU im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Markus Blume, sowie den Memminger Staatsminister a. D., Josef Miller. Fotos: Veronika Frank   ]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 08:12:00 GMT</pubDate>
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<title><![CDATA[„Der Josefstag steht für tief verwurzelte Bräuche und die Kraft der Gemeinschaft“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=488</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/488.jpg" valign="left" width="200"><strong>Günz.</strong> In der Unterallgäuer Gemeinde Günz ist der  Josefstag jedes Jahr ein ganz besonderer Tag &amp;ndash; geprägt von Tradition,  Glaube und Gemeinschaft &amp;ndash; und somit ein lebendiges Stück Heimat. Auch in  diesem Jahr, zum 15. Mal in dieser Form, versammelten sich am 19. März  rund 400 Gäste zum festlichen Gedenken an den heiligen Josef &amp;ndash;  bemerkenswert, bedenkt man, dass Günz nur 433 Einwohner hat. <br />
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Ehrengast war erneut Josef Miller, Staatsminister a. D., der mit seiner  herzlichen Art längst zum festen Bestandteil der Feierlichkeiten gehört.  &amp;bdquo;Wenn die Menschen nicht mehr in der Lage sind, ein Festtagsgewand  anzuziehen, um zu feiern, dann verkommen sie&amp;ldquo;, zitierte er den  Schriftsteller Heinrich Böll zum Auftakt <a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html"><strong>seiner Ansprache</strong></a>. <br />
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Diese Gefahr, so Miller schmunzelnd, bestehe in Günz ganz gewiss nicht:  &amp;bdquo;Denn hier gilt seit jeher der Spruch: Feste arbeiten und Feste feiern  gehören zusammen.&amp;ldquo;<br />
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Nach dem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche zog die Gemeinde mit  musikalischer Begleitung durch das Dorf &amp;ndash; voller Freude, Verbundenheit  und guter Laune.<br />
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Der Josefstag ist nicht nur ein Festtag für alle Josefs, Josefas,  Josefinen und Sepps. Er steht für tief verwurzelte Bräuche und die Kraft  der Gemeinschaft. Bauernregeln wie &amp;bdquo;Ist&amp;rsquo;s am Josephstag klar, folgt ein  fruchtbar&amp;rsquo; Jahr!&amp;ldquo; geben dem Tag eine volksnahe Bedeutung.<br />
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Josef Miller erinnerte daran, dass der Josefstag nicht nur in Günz  gefeiert wird: &amp;bdquo;Mit uns feiern heute weltweit Millionen Menschen ihren  Namenstag &amp;ndash; aber keiner feiert ihn so schön wie wir. In den USA heißen  die Josefs Joe, in Indien Yoshi und in Italien Giuseppe.&amp;ldquo;<br />
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Auch in Spanien hat der Josefstag einen besonderen Stellenwert. Zwar ist  er nur noch in den Regionen Murcia und Valencia ein gesetzlicher  Feiertag, doch gefeiert wird er im ganzen Land. Viele Spanier ehren an  diesem Tag ihren Vater mit kleinen Geschenken oder Familientreffen. In  Valencia etwa wird der Josefstag im Rahmen des spektakulären  Frühlingsfests &amp;bdquo;Las Fallas&amp;ldquo; gefeiert &amp;ndash; mit riesigen Figuren, Umzügen,  Musik und Feuerwerk.<br />
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&amp;bdquo;Das zeigt: Der Josefstag lebt, überall auf der Welt &amp;ndash; aber in Günz schlägt sein Herz besonders kräftig&amp;ldquo;, so Miller. ]]></description>
<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 15:35:00 GMT</pubDate>
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<title><![CDATA[Josef Miller: „Aus einem Schandfleck wird ein Schmuckstück“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=487</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/487.jpg" valign="left" width="200"><strong>Boos/Memmingen/Rot-Rot.</strong> Mit einem feierlichen ersten  Spatenstich wurde das ehemalige Fuggerschloss in Boos aus dem  Dornröschenschlaf geweckt. In dem denkmalgeschützten Ensemble aus dem  16. Jahrhundert entstehen 28 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten. Einen  Teil davon wird der indische Investor, Skyber Aerospace Technologies  GmbH, beziehen. Die geplante Fertigstellung ist für April 2028  vorgesehen, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 36 Millionen Euro.<br />
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Bei  dem symbolischen Spatenstich mit vor Ort war auch Josef Miller. Der  Staatsminister a. D. aus Memmingen unterstrich die Bedeutung dieses  Projekts: &amp;bdquo;Heute ist ein besonderer Tag, aus einem Schandfleck wird ein  Schmuckstück! Die Nutzung des Schlosses ist ideal, denn sie orientiert  sich an der Vergangenheit und sichert den Erhalt dieses wertvollen  Denkmals. Die Investition der Skyber Aerospace Technologies GmbH zeigt  zudem, dass Boos international an Bedeutung gewinnt.&amp;ldquo;<br />
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<a href="https://www.josef-miller.de/1_40_Reden.html"><strong>Josef Millers Rede<br />
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Bernd  Jäger, geschäftsführender Gesellschafter der JaKo Baudenkmalpflege GmbH,  ergänzte: &amp;bdquo;Ich bin persönlich zutiefst dankbar, dass wir heute  gemeinsam diesen Moment erleben und feiern dürfen. Im Januar 2020 haben  wir den Notarvertrag mit der Gemeinde Boos unterschrieben und das  Projekt gestartet. Erst kam Corona, dann die Ukraine-Krise, fünf Jahre  ist ein langer Zeitraum. Wenn wir aber hier, im Schlosshof zu Boos,  stehen und die Schlossgeschichte betrachten &amp;ndash; eine über 400-jährige  Geschichte, die wir jetzt wieder zum Leben bringen &amp;ndash;, im Vergleich dazu  sind fünf Jahre ein Wimpernschlag!&amp;ldquo;<br />
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Bürgermeister Helmut Erben  sprach von einer langen, aber lohnenden Zeit: &amp;bdquo;2015 erwarb die Gemeinde  das leerstehende Schloss, um es zu retten. Heute können wir voller  Freude sehen, dass unsere Bemühungen Früchte tragen.&amp;ldquo; <br />
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Auch Klaus  Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag und  Staatsminister a.D., lobte das Engagement der Gemeinde: &amp;bdquo;Mit wie viel  Herzblut hier gearbeitet wurde, ist beeindruckend. Boos entwickelt sich  dadurch weiter und erhält eine wertvolle Bereicherung.&amp;ldquo;<br />
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Besonders  hervorgehoben wurde die Vielfalt der künftigen Nutzung. Neben den  Wohnungen und Gewerbeeinheiten entstehen ein Kindergarten sowie eine  instand gesetzte barocke Kapelle aus dem Jahr 1716. Die Instandsetzung  der ehemaligen Schlosskapelle in der Gemeinde Boos im Landkreis  Unterallgäu wird mit 370.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds  unterstützt.<br />
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Der CEO von Skyber Aerospace Technologies GmbH,  Joseph George, kündigte an, am Standort Boos ein hochmodernes KI-Labor  einzurichten: &amp;bdquo;Diese Initiative wird Boos zu einem Zentrum für  Forschung, Bildung und Innovation machen. Wir schaffen hochqualifizierte  Arbeitsplätze und positionieren Boos als einen bedeutenden Akteur auf  der internationalen Bühne.&amp;ldquo;<br />
<br />
Drei Jahre wird es dauern, bis das  mehrflügelige Ensemble auf dem knapp 6.000 qm großen Grundstück in  neuer Pracht erstrahlt. Bis Ende April 2028 wird neben der S-förmigen  Schlossanlage, bestehend aus Mittelflügel, Torflügel, Bräuhaus, Amtshaus  und Kornkasten, auch die barocke Kapelle von 1716 wieder  instandgesetzt. Außerdem entsteht ein neuer Schlosshof, der in Zukunft  vielfältig genutzt werden kann. <br />
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Bildunterschriften: <br />
Das obere Bild zeigt unter anderem (von links): Dritter von links (2. Bürgermeister von Boos), Vierter von links,  Gerhard Pohl (Abgeordneter im Bayerischen Landtag), Sechster von links, Klaus Holetschek (CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag), daneben: Josef Miller (Staatsminister a.D.), Alex Eder (Unterallgäuer Landrat), Joseph George (CEO der Skyber Aerospace Technologies GmbH aus Indien), ein Mitarbeiter von Joseph George, Helmut Erben (Bürgermeister von Boos). Außerdem: Dritter von rechts: Pater George Valiyamangalam (örtlicher katholischer Pfarrer), Zweiter von rechts: Bernd Jäger (geschäftsführender Gesellschafter der JaKo-Baudenkmalpflege GmbH). Bild: JaKo<br />
Das untere Bild zeigt (von links): Josef Miller, Bernd Jäger, Klaus Holetschek und Helmut Erben (Bürgermeister von Boos). Foto: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst<br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 07:12:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=487</guid>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Horst Köhler war ein  großer Menschenfreund“]]></title>
<link>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=485</link>
<description><![CDATA[ <img src="https://www.josef-miller.de/image/news/485.jpg" valign="left" width="200"><strong>Memmingen/Berlin.</strong> Ab 2004 hatte ich fünf Jahre lang die große Freude, Bundespräsident Horst Köhler bei seinen Aufenthalten in Bayerisch-Schwaben begleiten zu dürfen. Ich erlebte dabei eine sympathische, offene und an wirklich allem interessierte Persönlichkeit, für die immer sein Gegenüber, sein Mitmensch im Mittelpunkt stand.<br />
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Wer ihm in unserer Heimat begegnete, war von ihm beeindruckt. Denn sein Denken und Handeln war vor allem von einer Eigenschaft geprägt: Von seiner tiefen, stets spürbaren Mitmenschlichkeit!<br />
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Auf ein Feierabendbier im Flugzeughangar<br />
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Als ich mit ihm einmal an einem Sonntagabend bei Dunkelheit in seinem Dienstwagen auf das Gelände des Fliegerhorstes Penzing fuhr, auf dem sein Flugzeug nach Berlin stand, brannte in einer Lagerhalle noch Licht. In ihr waren drei Soldaten der Bundeswehr damit beschäftigt, ein Transportflugzeug zu beladen. <br />
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Neugierig auf den hohen Besuch kamen sie aufs Flugfeld, in ihren Händen eine Flasche Weißbier, ein Weißbierglas und einen Öffner. Mit einem Lächeln im Gesicht erklärten sie dem Bundespräsidenten, sie wollten ihm gerne das Weißbier schenken, damit er es nach seinem langen Arbeitstag auf dem Heimflug genießen könne.<br />
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Daraufhin ließ Horst Köhler im Cockpit nachfragen, ob wegen der Nachtflug-Regelung in Berlin noch genügend Zeit bis zum Rückflug bleibe. Der Pilot bejahte das, worüber sich Horst Köhler offensichtlich freute. Er schaute die drei Männer an und sagte: &amp;bdquo;Wenn ihr wollt, komme ich zu Euch ins Büro, dann trinken wir das Bier gemeinsam.&amp;ldquo; <br />
<br />
Diese konnten das nicht so recht glauben und fragten deshalb vorsichtshalber noch einmal nach: &amp;bdquo;Sie wollen zu uns reinkommen?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Selbstverständlich&amp;ldquo;, sagte Horst Köhler und genoss mit ihnen ein gemeinsames Feierabendbier.<br />
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Großes Herz für Menschen mit Behinderung<br />
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Besonders am Herzen lagen Bundespräsident Köhler Menschen mit Behinderung. Auch, weil er und seine Frau aus eigener Erfahrung mit ihrer Tochter, die an einer seltenen Krankheit leidet, wussten, wie sehr diese auf Hilfe und Zuwendung angewiesen sind.<br />
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Deshalb widmete er sich bei allen Besuchen immer besonders den Menschen mit Behinderung. Wenn er einen Rollstuhl sah, ging er auf die Person im Rollstuhl zu, unterhielt sich mit ihr lächelnd und mit aufmunternden Bemerkungen und dankte der Begleitung für die aufopferungsvolle Betreuung. So zum Beispiel bei der Eröffnung der Bundesgartenschau in München.<br />
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Um die medizinische Forschung und Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen zu verbessern, gründeten Horst Köhler und seine Frau bereits im Jahr 2006 die bis heute aktive &amp;bdquo;Eva Luise und Horst Köhler Stiftung&amp;ldquo;: www.elhks.de<br />
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Bundespräsident Köhler beeindruckte durch seine Menschlichkeit<br />
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Das sind nur einige meiner zahlreichen Erinnerungen an Bundespräsident Horst Köhler. Er war eine Persönlichkeit, der nicht nur mich, sondern alle Bürgerinnen und Bürger durch seine Menschlichkeit tief beeindruckte.   <br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 15:57:00 GMT</pubDate>
<guid>https://www.josef-miller.de/index.php?ka=1&amp;ska=1&amp;idn=485</guid>
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