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Herzlichst, Ihr
Josef Miller

Im Rahmen des Gipfels wurde Dr. Theo Waigel mit dem Freiheitspreis der Medien ausgezeichnet. Große Anerkennung erhielt er für seine Rede, in der er für Zusammenhalt, wirtschaftliche Vernunft und die Stärkung Europas warb.
Theo Waigels ganze Rede lesen
Dr. Theo Waigel (87) war von 1989 bis 1998 Bundesminister der Finanzen sowie von 1988 bis 1999 Vorsitzender der CSU. Seit 2009 ist er Ehrenvorsitzender der CSU.
Josef Miller (CSU/78) war von 1998 bis 2008 bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1998–2001) beziehungsweise Landwirtschaft und Forsten (ab 2001).
Bildunterschrift:
Unser Foto entstand beim 80. Geburtstag von Dr. Theo Waigel, der seinerzeit in Ursberg gefeiert wurde. Das Bild zeigt (von links): Dr. Theo Waigel, die langjährige Generaloberin von Ursberg, Evangelista Höfer, Waigels Ehefrau Irene-Epple-Waigel sowie den Staatsminister a.D., Josef Miller. Archiv-Foto: privat
Niederrieden (ms). Innerhalb des 35. Europatages in Niederrieden nutzte Staatsminister a. D. Josef Miller die Anwesenheit von Alois Rainer für eine besondere Geste: Miller überreichte dem aktuellen Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ein Buch über die „hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur“, an dem Miller maßgeblich mitgewirkt hat. Die Veranstaltung bot damit nicht nur Raum für europapolitische Themen, sondern auch für ein klares Bekenntnis zur regionalen Kulturlandschaft.
Miller betonte in seiner Ansprache die enge Verbindung zwischen Natur, Landwirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung: „Von allen Bundesländern hat nur Bayern diese wunderschöne Bergwelt. Sie ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis der Arbeit unserer Bergbauern“, erklärte er. Die Bewirtschaftung der Alpen sei weit mehr als reine Landwirtschaft – sie sichere Artenvielfalt, präge das Landschaftsbild und sei Grundlage für den Tourismus. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Herausforderungen der Bergbauern. Miller schilderte, dass er im Vorfeld gezielt nach den wichtigsten Voraussetzungen für den Fortbestand der Betriebe gefragt habe. Die Antworten seien eindeutig gewesen: Schutz der Weidetiere vor dem Wolf, verlässliche politische Rahmenbedingungen bei der Stallhaltung sowie angemessene finanzielle Honorierung der Leistungen unter erschwerten Bedingungen. „Nur so können sie im Wettbewerb mit den Gunstlagen bestehen“, so Miller.
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Besondere Aufmerksamkeit widmete er dem Umgang mit dem Wolf. Die jüngste Anpassung des Schutzstatus auf europäischer Ebene sei ein wichtiger Schritt, nun gehe es um eine praktikable Umsetzung im Jagdrecht. Gleichzeitig warnte Miller vor den Folgen für die Betriebe: „Wenn sie den Anblick ihrer gerissenen Tiere öfters verkraften müssen, werden sie ohne Aufheben die Viehhaltung auf den Alpen einstellen.“Abschließend unterstrich Miller die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten: Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus müssten an einem Strang ziehen. Mit einem prägnanten Zitat brachte er dies auf den Punkt: „Einigkeit macht kleine Dinge groß, bei Zwietracht wird man große Dinge los.“
Bad Hindelang. Die Allgäuer Hochalpen sind kein Museum, sondern Lebensraum – die Alpwirtschaft in Bad Hindelang Wirtschaftsform, Landschaftspflege, Generationenvertrag und kulturelle Identität. Davon erzählt das neue Buch „Allgäuer Alpwirtschaft in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“, das jetzt im Kurhaus von Bad Hindelang vorgestellt wurde. Drei Jahre arbeiteten 22 Autorinnen und Autoren an dem Band, darunter Experten aus Frankreich, der Schweiz und Österreich. Einer der Autoren ist Josef Miller, der zwischen 1998 und 2008 bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war. Das Buch ist im context verlag Augsburg I Nürnberg erschienen.
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Josef Miller (78), der bereits an zahlreichen Büchern über die Allgäuer Hochalpen mitgearbeitet hatte, war im Kurhaus von Bad Hindelang bei der feierlichen Buchpräsentation einer der Festredner. Dabei appellierte er unter anderem „an die unabdingbare enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Bergbauern, den einheimischen Naturschützern und der regionalen Fremdenverkehrswirtschaft. Ich habe die Gemeinsamkeit und gute Zusammenarbeit der Bergbauern und Naturschützer sowie der politisch Verantwortlichen im Allgäu mit großer Freude und Genugtuung zur Kenntnis genommen.“
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Der Staatsminister a. D. weiter: „Für mich gab es nichts Schöneres als meinen Urlaub in den Bergen zu verbringen, im Sommer zum Wandern und im Winter zum Skifahren. Von allen Bundesländern hat nur Bayern diese wunderschöne Bergwelt. Sie ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis der Arbeit unserer Bergbauern“, sagte Josef Miller und fügte hinzu: „Die politische Verantwortung dafür war mir als Bayerischer Landwirtschaftsminister ein Herzensanliegen. Ich wollte von den Bergbauern beim Schreiben für dieses Buch wissen, was für sie die wichtigsten Voraussetzungen sind, damit sie ihre Betriebe auch weiterhin bewirtschaften können. Dass unsere Weidetiere nicht vom Wolf gerissen werden, dass die Umstellung auf die Laufstallhaltung auf freiwilliger Basis erfolgt und staatlicherseits stark gefördert wird und dass die Leistungen der Bergbauern bei erschwerten Produktionsbedingungen finanziell und verlässlich vom Staat honoriert werden, lauteten die Antworten unter anderem.“
Innerhalb der vergangenen drei Jahre ist ein Buch entstanden mit 256 Seiten und 230 Fotografien, die – getragen vom täglichen Einsatz der Älplerfamilien und Bergbauern – alle 46 anerkannten Alpen der Gemeinde auflistet. Das Themenspektrum reicht von der Geschichte der Alpwirtschaft über das Allgäuer Braunvieh, den Bau am Berg und die Direktvermarktung, bis hin zu Fragen der Klimaerwärmung und der Rückkehr des Wolfs.
Das in dieser Form einmalige Werk beleuchtet das religiöse Brauchtum ebenso wie das „Ökomodell Hindelang“, das seit Jahrzehnten Maßstäbe für nachhaltiges Wirtschaften setzt und zeigt, wie eng Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft miteinander verwoben sind. Der Vorstellungstermin des Buches war bewusst gewählt: vor zehn Jahren wurde die „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als Gutes Praxisbeispiel zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet.
In seinem Grußwort erinnerte Staatsminister a. D. Josef Miller an den Stifter der Auszeichnung: „Dr. Eugen Liedl war ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Er hat es geschafft, seinen Namen weit über seinen Tod hinaus mit einer positiven Sache in Verbindung zu bringen.“ Josef Millers Rede
Zugleich betonte Miller die Bedeutung kultureller Verwurzelung: „Die Stärkung heimatlicher Wurzeln zur Förderung des Wertebewusstseins, von Brauchtum, Traditionspflege und Heimatkultur ist in der heutigen Zeit der Globalisierung wichtiger denn je zuvor.“
Laudator Christoph Lang, Bezirksheimatpfleger und Vorstandsmitglied der Stiftung, würdigte Engels Forschung. Und auch Professor Dr. Klaus Wolf, Vorsitzender der Stiftung, sowie der Memminger Alt-OB Dr. Ivo Holzinger und weitere Gäste gratulierten den Preisträgern.
Illerbeuren. Mehr als 100 prächtig geschmückte Pferde sowie 20 Gespanne fuhren durch Illerbeuren zur Segnung an der Kapelle. Begleitet wurden sie von den drei Musikkapellen aus Illerbeuren, Kronburg und Maria Steinbach. Viele Reiter und Gespanne kamen auch aus dem benachbarten Baden-Württemberg. Wolfgang Mayerföls aus Bad Schussenried fuhrt mit seinem Vierspänner schon den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizäcker. Dieses Mal waren seine Gäste der frühere Landwirt-schaftsminister Josef Miller mit der Kreisbäuerin Irmgard Maier sowie ihrer Vorgängerin und schwäbische Vizebezirksbäuerin Margot Walser.
Eine besondere Rarität war auch die 195-Jahre alte Kutsche, die einst dem Erzbischof von Wien gehörte, und jetzt Andreas Schneider besitzt. In dieser Kutsche saßen Bezirkstagspräsident Martin Sailer, Museumsleiterin Katharina Wischer und Bürgermeisterin Heike Klinkhammer aus Illerbeuren. In einer von Rudolf Graf dem Heimatdienst Illertal gestiftete Kutsche aus dem 19. Jahrhundert saß die Vorsitzende vom Heimatdienst Illertal Simone Zehnpfennig-Wöhrle. Aus Buchenberg war Hans Peter Buchen-berg mit seinem Fünfspänner dabei, in dem die Bezirksrätinnen Petra Beer und Johanna Wolfbauer, der ASM-Präsident und Staatsminister a. D. Franz Josef Pschierer und die Landratskandidatin Verena Winter fuhren.
In der Kutsche mit den beiden Kaltblutpferden von Hermann Natterer aus Kimratshofen saßen Lautrachs Bürgermeister Reinhold Dorn mit Frau und den zwei Töchtern. Im Ministrantenwagen fuhr Pfarrer Plathottam. Die beiden Kaltblutpferden sind im Besitz von Martin Feuerstein aus Amtszell in Baden-Württemberg.
Nach dem Ritt sprach Schirmherr Landrat Alex Eder von der Harmonie zwischen Mensch und Tier und von den Menschen, die sich die Fähigkeit der Tiere zu Nutzen gemacht haben. Dem schloss sich die Segnung von Roß und Reiter um die Sankt Leonhardskapelle an, die von Pfarrer Platthotam vorgenommen wurde. Die mitgeführte lebensgroße Figur des Hl. Leonhards wurde in die Kapelle zurückgebracht, wo sie während des Jahres bis zum Leonhardiritt 2026 ihren Platz hat.
Bei dem schönen Wetter standen mehrere tausend Menschen an den Straßenrändern und erlebten einen sehr schönen Leonhardiritt.
Bildunterschrift:
Der Leonhardiritt in Illerbeuren war ein besonderes Ereignis. Die Fotos von Franz Kustermann zeigen (oben/von links) in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier und Landwirtschaftsminister a. D. Josef Miller, die heimische Musikkapelle beim Umzug sowie in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier, Kreisbäuerin a.D. Margot Walser und Landwirtschaftsminister a.D. Josef Miller. Die untere Bildreihe zeigt (v.l.) ein Dreiergespann mit Standarte sowie daneben Zweispänner mit prächtigem Geschirr. Das Foto unten rechts entstand bei der Leonhardskapelle und zeigt (v.l.) Elisabeth Miller, Staatsminister a.D. Josef Miller, Bundestagsabgeordneter Florian Dorn, Bezirkstagspräsident Michael Sailer, Landrats-Kandidatin Verena Winter (CSU), Pfarrer mit Ministranten und am Rednerpult Frau Zehnpfennig-Wöhrle aus Illerbeuren.










