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Herzlichst, Ihr
Josef Miller





 
03.03.2026
Fotos: Wolfgang B. Kleiner (6)
Marktgemeinde Bad Hindelang gibt ein Buch heraus, an dem 22 Autorinnen und Autoren drei Jahre akribisch arbeiten – Josef Miller ist einer davon

Bad Hindelang. Die Allgäuer Hochalpen sind kein Museum, sondern Lebensraum – die Alpwirtschaft in Bad Hindelang Wirtschaftsform, Landschaftspflege, Generationenvertrag und kulturelle Identität. Davon erzählt das neue Buch „Allgäuer Alpwirtschaft in Bad Hindelang – Immaterielles Kulturerbe in Deutschland“, das jetzt im Kurhaus von Bad Hindelang vorgestellt wurde. Drei Jahre arbeiteten 22 Autorinnen und Autoren an dem Band, darunter Experten aus Frankreich, der Schweiz und Österreich. Einer der Autoren ist Josef Miller, der zwischen 1998 und 2008 bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war. Das Buch ist im context verlag Augsburg I Nürnberg erschienen

Josef Miller (78), der bereits an zahlreichen Büchern über die Allgäuer Hochalpen mitgearbeitet hatte, war im Kurhaus von Bad Hindelang bei der feierlichen Buchpräsentation einer der Festredner. Dabei appellierte er unter anderem „an die unabdingbare enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Bergbauern, den einheimischen Naturschützern und der regionalen Fremdenverkehrswirtschaft. Ich habe die Gemeinsamkeit und gute Zusammenarbeit der Bergbauern und Naturschützer sowie der politisch Verantwortlichen im Allgäu mit großer Freude und Genugtuung zur Kenntnis genommen.“ 

Josef Millers ganze Rede lesen 

Josef Millers Buchbeitrag lesen

Der Staatsminister a. D. weiter: „Für mich gab es nichts Schöneres als meinen Urlaub in den Bergen zu verbringen, im Sommer zum Wandern und im Winter zum Skifahren. Von allen Bundesländern hat nur Bayern diese wunderschöne Bergwelt. Sie ist ein Geschenk der Natur und das Ergebnis der Arbeit unserer Bergbauern“, sagte Josef Miller und fügte hinzu: „Die politische Verantwortung dafür war mir als Bayerischer Landwirtschaftsminister ein Herzensanliegen. Ich wollte von den Bergbauern beim Schreiben für dieses Buch wissen, was für sie die wichtigsten Voraussetzungen sind, damit sie ihre Betriebe auch weiterhin bewirtschaften können. Dass unsere Weidetiere nicht vom Wolf gerissen werden, dass die Umstellung auf die Laufstallhaltung auf freiwilliger Basis erfolgt und staatlicherseits stark gefördert wird und dass die Leistungen der Bergbauern bei erschwerten Produktionsbedingungen finanziell und verlässlich vom Staat honoriert werden, lauteten die Antworten unter anderem.“

Innerhalb der vergangenen drei Jahre ist ein Buch entstanden mit 256 Seiten und 230 Fotografien, die – getragen vom täglichen Einsatz der Älplerfamilien und Bergbauern – alle 46 anerkannten Alpen der Gemeinde auflistet. Das Themenspektrum reicht von der Geschichte der Alpwirtschaft über das Allgäuer Braunvieh, den Bau am Berg und die Direktvermarktung, bis hin zu Fragen der Klimaerwärmung und der Rückkehr des Wolfs. 

Das in dieser Form einmalige Werk beleuchtet das religiöse Brauchtum ebenso wie das „Ökomodell Hindelang“, das seit Jahrzehnten Maßstäbe für nachhaltiges Wirtschaften setzt und zeigt, wie eng Naturschutz, Tourismus und Landwirtschaft miteinander verwoben sind. Der Vorstellungstermin des Buches war bewusst gewählt: vor zehn Jahren wurde die „Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als Gutes Praxisbeispiel zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes ausgezeichnet.  


25.11.2025
Josef Miller bei seiner Rede. Foto: privat
Preisverleihung der Dr. Eugen Liedl-Stiftung erstmals im Memminger Rathaus
Memmingen. Die diesjährige Verleihung des Pro-Suebia-Preises der Dr. Eugen Liedl-Stiftung fand erstmals im Rathaus von Memmingen statt. Es war sehr passend zum Thema der ausgezeichneten Dissertation: Dr. Stefanie Engel aus Gablingen wurde für ihre Arbeit über die Memminger Meistersinger geehrt.

In seinem Grußwort erinnerte Staatsminister a. D. Josef Miller an den Stifter der Auszeichnung: „Dr. Eugen Liedl war ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Er hat es geschafft, seinen Namen weit über seinen Tod hinaus mit einer positiven Sache in Verbindung zu bringen.“ Josef Millers Rede

Zugleich betonte Miller die Bedeutung kultureller Verwurzelung: „Die Stärkung heimatlicher Wurzeln zur Förderung des Wertebewusstseins, von Brauchtum, Traditionspflege und Heimatkultur ist in der heutigen Zeit der Globalisierung wichtiger denn je zuvor.“

Laudator Christoph Lang, Bezirksheimatpfleger und Vorstandsmitglied der Stiftung, würdigte Engels Forschung. Und auch Professor Dr. Klaus Wolf, Vorsitzender der Stiftung, sowie der Memminger Alt-OB Dr. Ivo Holzinger und weitere Gäste gratulierten den Preisträgern.  

17.11.2025

Illerbeuren. Mehr als 100 prächtig geschmückte Pferde sowie 20 Gespanne fuhren durch Illerbeuren zur Segnung an der Kapelle. Begleitet wurden sie von den drei Musikkapellen aus Illerbeuren, Kronburg und Maria Steinbach. Viele Reiter und Gespanne kamen auch aus dem benachbarten Baden-Württemberg. Wolfgang Mayerföls aus Bad Schussenried fuhrt mit seinem Vierspänner schon den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizäcker. Dieses Mal waren seine Gäste der frühere Landwirt-schaftsminister Josef Miller mit der Kreisbäuerin Irmgard Maier sowie ihrer Vorgängerin und schwäbische Vizebezirksbäuerin Margot Walser.

Eine besondere Rarität war auch die 195-Jahre alte Kutsche, die einst dem Erzbischof von Wien gehörte, und jetzt Andreas Schneider besitzt. In dieser Kutsche saßen Bezirkstagspräsident Martin Sailer, Museumsleiterin Katharina Wischer und Bürgermeisterin Heike Klinkhammer aus Illerbeuren. In einer von Rudolf Graf dem Heimatdienst Illertal gestiftete Kutsche aus dem 19. Jahrhundert saß die Vorsitzende vom Heimatdienst Illertal Simone Zehnpfennig-Wöhrle. Aus Buchenberg war Hans Peter Buchen-berg mit seinem Fünfspänner dabei, in dem die Bezirksrätinnen Petra Beer und Johanna Wolfbauer, der ASM-Präsident und Staatsminister a. D. Franz Josef Pschierer und die Landratskandidatin Verena Winter fuhren.

In der Kutsche mit den beiden Kaltblutpferden von Hermann Natterer aus Kimratshofen saßen  Lautrachs Bürgermeister Reinhold Dorn mit Frau und den zwei Töchtern. Im Ministrantenwagen fuhr Pfarrer Plathottam. Die beiden Kaltblutpferden sind im Besitz von Martin Feuerstein aus Amtszell in Baden-Württemberg.

Nach dem Ritt sprach Schirmherr Landrat Alex Eder von der Harmonie zwischen Mensch und Tier und von den Menschen, die sich die Fähigkeit der Tiere zu Nutzen gemacht haben. Dem schloss sich die Segnung von Roß und Reiter um die Sankt Leonhardskapelle an, die von Pfarrer Platthotam vorgenommen wurde. Die mitgeführte lebensgroße Figur des Hl. Leonhards wurde in die Kapelle zurückgebracht, wo sie während des Jahres bis zum Leonhardiritt 2026 ihren Platz hat. 

Bei dem schönen Wetter standen mehrere tausend Menschen an den Straßenrändern und erlebten einen sehr schönen Leonhardiritt.


Bildunterschrift:
Der Leonhardiritt in Illerbeuren war ein besonderes Ereignis. Die Fotos von Franz Kustermann zeigen (oben/von links) in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier und Landwirtschaftsminister a. D. Josef Miller, die heimische Musikkapelle beim Umzug sowie in der Kutsche (v.l.) Elisabeth Miller, Kreisbäuerin Irmgard Maier, Kreisbäuerin a.D. Margot Walser und Landwirtschaftsminister a.D. Josef Miller. Die untere Bildreihe zeigt (v.l.) ein Dreiergespann mit Standarte sowie daneben Zweispänner mit prächtigem Geschirr. Das Foto unten rechts entstand bei der Leonhardskapelle und zeigt (v.l.) Elisabeth Miller, Staatsminister a.D. Josef Miller, Bundestagsabgeordneter Florian Dorn, Bezirkstagspräsident Michael Sailer, Landrats-Kandidatin Verena Winter (CSU), Pfarrer mit Ministranten und am Rednerpult Frau Zehnpfennig-Wöhrle aus Illerbeuren.


13.11.2025
300 Teilnehmer bei Hubertusfeier der Kreisgruppe Memmingen in Günz
Günz/Memmingen. Rund 300 Jägerinnen und Jäger folgten der Einladung der Kreisgruppe Memmingen des Bayerischen Jagdverbands (BJV) zur feierlichen Hubertusfeier in die Festhalle Günz. Vorsitzender Andreas Ruepp begrüßte die Gäste in der festlich geschmückten Halle, die im Zeichen jagdlicher Tradition und aktueller Herausforderungen stand.

Staatsminister a. D. Josef Miller, einer der Ehrengäste, bezeichnete die Hubertusfeier als „Höhepunkt im Jahreslauf der Jägerschaft“ und mahnte in seiner Ansprache zu Besonnenheit in der Diskussion um die geplante Reform des Bayerischen Jagdgesetzes. Er erinnerte an seine 20-jährige politische Erfahrung im Landwirtschaftsministerium: „Anpassungen beim Jagdrecht haben immer wieder intensive Debatten ausgelöst. Entscheidend ist das Ergebnis.“ Josef Millers Rede

Die anwesenden Jägerinnen und Jäger hatten auf ein Gespräch mit Staatsminister Hubert Aiwanger gehofft, der teilnehmen wollte, jedoch verhindert war.

In seiner Rede würdigte Josef Miller die Leistungen der Jägerinnen und Jäger: „Bei uns wird die Jagd überwiegend ehrenamtlich ausgeübt – von Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen, die früh aufstehen, kalte Nächte auf dem Hochsitz verbringen und Verantwortung für Mensch, Tier und Lebensraum übernehmen. Dieses Engagement wird von der Öffentlichkeit oft zu wenig wahrgenommen.“

Angesichts wachsender Herausforderungen – etwa durch die Ausbreitung des Wolfs – werde deutlich, wie unverzichtbar die Rolle der Jägerschaft sei. „Ohne Jäger geht es nicht“, so Miller, der aktuell an einem Buchbeitrag über die Zukunft der Alpwirtschaft im Allgäu arbeitet, in dem der Wolf eine zentrale Rolle spielt.

Abschließend lobte Josef Miller die Kreisgruppe Memmingen für ihr Engagement und die Entwicklung beim Jagdzentrum, das ein Vorzeigeprojekt sei. Josef Millers Appell: „Einigkeit macht kleine Dinge groß – bei Zwietracht verliert man große Dinge. Deshalb sollten wir in der Jägerschaft zusammenstehen.“ 

Bildunterschrift:
Die Kreisgruppe Memmingen traf sich in Günz zur Hubertusfeier. Bei der Veranstaltung wurden auch Auszeichnungen vergeben. Großes Interesse für die Jagd zeigten die Jungjäger aus dem Landkreis Unterallgäu (Foto oben) aus dem Jahr 2025 mit Kreis-gruppenleiter Andreas Ruepp (ganz rechts) sowie dem Unterallgäuer Landrat Alex Eder (links daneben). Das Foto unten zeigt die Jägerinnen und Jäger, die Ehrenurkun-den für ihre langjährige Mitgliedschaft bei der der Kreisgruppe Unterallgäu erhielten. Auf dem Foto außerdem zu sehen sind Staatsminister a.D. Josef Miller (links) sowie der Kreisgruppenvorsitzende Andreas Ruepp. Foto: Kreisgruppe Memmingen

 

07.11.2025
Staatsminister a. D. Josef Miller besucht Bücherei in Heimatort Oberschöneberg
Oberschöneberg. Bei einem Besuch in seinem Heimatort ließ es sich Josef Miller nicht nehmen, der örtlichen Bücherei einen Besuch abzustatten. Die Bücherei ist eine Einrichtung, zu der Josef Miller seit Jahrzehnten eine enge persönliche Verbindung pflegt: In seiner Jugend war der Bayerische Landwirtschaftsminister und Landtagsabgeordnete a. D. begeisterter Leser und leitete seinerzeit sogar die damalige Pfarrbücherei. Die Bücherei trägt durch einen ausgewogenen Medienbestand zur Unterhaltung, Bildung und Nachhaltigkeit, durch das Veranstaltungsangebot zu einem lebendigen Begegnungsort und Austausch bei.

Josef Miller zeigte sich beim Besuch beeindruckt von der Vielfalt des aktuellen Angebots. Büchereileiterin Ulrike Eger und ihr Team stellten ihm Aktionen wie das beliebte Dorfcafé, regelmäßige Leseabende und Vorlesestunden für Kinder vor. Einen besonderen Akzent setzt derzeit die neue Aktion „Büchereien – Lernorte der Demokratie“, mit der sich die Bücherei zu demokratischen Grundwerten bekennt.

„Es macht mich sehr stolz, eine so lebendige und generationenübergreifend geführte Einrichtung in meinem Heimatort zu sehen. Bildung, Austausch und Wertevermittlung – das ist mehr als Bücher verwalten“, sagte Josef Miller.

In einer Selbsterklärung gegenüber dem St. Michaelsbund bekannten sich die Büchereileitung, Pfarrer Roland Wolff sowie Kirchenpfleger Günther Leutenmayr dazu, aktiv für Offenheit, Vielfalt und Meinungsfreiheit einzutreten. Im Rahmen des Besuchs wurde die Aktionsplakette als Zeichen für gelebte Werte im ländlichen Raum feierlich im Büchereiraum aufgestellt.

Bildunterschrift: 

Bei einem Besuch in seinem Heimatort ließ es sich Josef Miller nicht nehmen, der örtlichen Bücherei einen Besuch abzustatten, einem Ort, zu dem er seit Jahrzehnten eine enge persönliche Verbindung pflegt. Das Bild zeigt (von links): Josef Miller, Kirchenpfleger Günther Leutenmayr und Büchereileiterin Ulrike Eger. Foto: privat