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Herzlichst, Ihr
Josef Miller





 
13.12.2017
Josef Miller spricht mit der Buchloer Zeitung über den Wandel und die Zukunft in der Landwirtschaft

Buchloe/Memmingen. „Revolution in der Agrartechnik“, lautet die Titelzeile eines Interviews, das die Buchloer Zeitung jetzt mit Josef Miller geführt hat. Das Gespräch zwischen Redakteur Markus Frobenius und dem langjährigen Bayerischen Landwirtschaftsminister Josef Miller (70) war der Abschluss einer Serie über den Wandel und die Zukunft in der Landwirtschaft.

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25.11.2017
Bayerische Landesstiftung vergibt in Nürnberg neun Preise, einen davon an den Memminger Verein SKM
Nürnberg/Memmingen. Die Bayerische Landesstiftung hat in der Kaiserburg Nürnberg die diesjährigen Preise in den Bereichen Soziales, Kultur und Umwelt vergeben. Zu den Festrednern zählte Staatsminister a.D. Josef Miller, der Vorstandsvorsitzender der Stiftung ist. „Wir zeichnen heute hervorragende Leistungen aus dem kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich aus, die in verschiedenen Regionen Bayerns erbracht wurden“, sagte Miller und wandte sich direkt an die Geehrten: „Sie, verehrte Preisträgerinnen und Preisträger, stehen im Mittelpunkt. Die von Ihnen in den unterschiedlichsten Bereichen erbrachten Leistungen sind im Sinne des griechischen Philosophen Plutarch 'Denkmäler Ihres persönlichen Schaffens'. 

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Die Auszeichnung nahm der Bayerische Heimat- und Finanzminister Markus Söder vor, der neben der Leistung der Preisträger auch das Wirken der Stiftung würdigte: „Die Bayerische Landesstiftung ist seit gut 45 Jahren eine wichtige Säule der Förderung von kulturellem und sozialem Engagement in Bayern. Ich danke dem Stiftungsvorstand, Stiftungsrat sowie allen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz.“

Die Bayerischen Landesstiftung verleiht Preise für hervorragende Leistungen auf kulturellem und sozialem Gebiet seit 1980, im Bereich Umweltschutz seit 1985. In diesem Jahr wurden neun Preise vergeben, die allesamt mit 10.000 Euro dotiert waren. Einer der Preise ging an den Katholischen Verein für Soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu, kurz SKM. 

Über den SKM:

Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu e. V. kontinuierlich weiter entwickelt.

Anfangs lag der Schwerpunkt auf der ehrenamtlichen Straffälligenhilfe, die seit dem Jahr 1993 von hauptamtlicher Sozialarbeit unterstützt wird.
Parallel dazu etablierte sich die Wohnungslosenhilfe mit der Memminger Wärmestube, die ganzjährig geöffnet und betreut ist.

In Zusammenarbeit mit der Justiz werden für Jugendliche und Heranwachsende Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz angeboten – Betreuungsweisung, Sozialer Trainingskurs und Täter-Opfer-Ausgleich. Sie arbeiten präventiv mit dem Ziel, Haft zu vermeiden.

Im Projekt „Let´s talk“ (in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft) beraten Schüler oder Auszubildende unter Anleitung einer Sozialpädagogin auf Augenhöhe mit jugendlichen Ersttätern über die Delikte und den Möglichkeiten zu deren Wiedergutmachung.

Aus einem Projekt mit strafunmündigen Kindern, das bundesweit auf Interesse gestoßen war, ist in Memmingen die Jugendsozialarbeit an Schulen hervorgegangen. Mittlerweile ist sie mit dem SKM als Träger an den Mittelschulen der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu, am sonderpädagogischen Förderzentrum in Mindelheim sowie an der Berufsschule im Landkreis wie auch Grundschulen etabliert. Sie nimmt junge Menschen, die in schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen aufwachsen, gezielt in den Blick und unterstützt und fördert deren Persönlichkeitsentwicklung durch sozialpädagogische Leistungen.
Ein von Ehrenamtlichen getragener Flohmarkt gehört seit 1997 zu den Einsatzfeldern. Er ermöglicht unbürokratische Soforthilfe für Betroffene in der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe. Seit 1998 ist der SKM als Träger der Memminger Tafel tätig.

Im Jahr 2016 hat sich mit der Eröffnung des SKM-Hauses in der Kuttelgasse in Memmingen ein langgehegter Wunsch erfüllt. Nach über einem Jahr Bau- und Renovierungszeit konnte dieses Haus seiner Bestimmung übergeben werden und bietet nun zum einen Raum für die Begegnung von Ehren- und Hauptamtlichen des SKM und die fachbezogenen Teamsitzungen. Zum anderen gibt es 7 Plätze als Wohnmöglichkeit für Strafentlassene und Menschen in Notlagen, gedacht als Übergangshilfe. Diese Menschen werden fachlich begleitet mit dem Ziel, die Notlage zu überwinden.

Der SKM möchte mit großer Unterstützung Ehrenamtlicher den Menschen am Rande der Gesellschaft eine Perspektive bieten, die eigenen Ressourcen fördern und unterstützen.

Bildunterschrift:
Die Bayerische Landesstiftung hat in Nürnberg die diesjährigen Preise in den Bereichen Soziales, Kultur und Umwelt vergeben. Unsere Bilder zeigen (von links oben) alle Preisträger auf einem Bild, umrahmt von Staatsminister Dr. Markus Söder (links) und dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen Landesstiftung, Josef Miller (Zweiter von rechts). Das Bild rechts oben zeigt (von links):  Finanzminister Söder, Hermann Keller (Vorsitzender des Katholischen Vereins für Soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu/SKM), Helmut Gunderlach (Geschäftsführer des SKM) sowie Josef Miller. Auf dem Bild links unten ist Miller mit dem Geschäftsführer der Bayerischen Landesstiftung, Walter Zellner, zu sehen, auf dem Bild rechts unten die Musikgruppe „Blechquadrat“. Fotos: Johannes Wiest    


07.11.2017
Josef Miller nimmt an Veranstaltung in Heimatgemeinde Oberschöneberg teil
Oberschöneberg/Memmingen. Staatsminister a. D. Josef Miller hat am Leonhardiritt teilgenommen, der von seiner Heimatgemeinde Oberschöneberg nach Stadel führte. In dem Weiler von Oberschöneberg steht eine Kapelle, die dem heiligen Leonhard geweiht ist.

„Dieser Leonhardiritt hat eine große Tradition“, so Josef Miller, seien doch die Pferde bis Ende der 60er Jahre die wichtigsten Arbeitskameraden der Landwirte bei der schweren Feldarbeit gewesen. „Für die Arbeit auf dem Feld wurden die Pferde von den Traktoren abgelöst. Es gab aber noch nicht viele Reiter, die Pferde für Freizeit und Sportzwecke gehalten haben – deshalb konnte auch dieser Leonhardiritt zu der Wallfahrtskirche aus Mangel an Pferden nicht mehr durchgeführt werden“, so Miller. Inzwischen wurde die Prozession längst wieder aufgenommen und ist zu einem Höhepunkt im reiterlichen Kalenderjahr geworden.

Die Verehrung des Hl. Leonhard geht in Bayern auf das 11. Jahrhundert zurück. Er wurde etwa um 500 n. Chr. als Person einer fränkischen Adelsfamilie in Limogis in Zentralfrankreich geboren. Die Aufzeichnung seiner Lebensgeschichte erfolgte erst um die Jahrtausendwende.

Ursprünglich sollte der Hl. Leonhard Bischof werden. Er verweigerte die Übernahme des Bistums und wirkte als Einsiedler in den Wäldern bei Limogis. Zu ihm kamen viele Kranke, die seine Anwendungen von Naturheilmitteln schätzten. Es waren vor allem Bauersleute, die bei ihm Linderung und Heilung suchten. Später errichtete er ein Kloster und setzte sich für die Freilassung von Gefangenen ein. Er wurde deshalb mit Ketten abgebildet und so auch zum Schutzpatron der Zugtiere.

„Der Leonhardiritt nach Stadel ist sehr farbenträchtig. An der Spitze der Prozession reiten drei Reiter auf Kaltblutpferden, ein Reiter davon mit einem großen wertvollen Kruzifix. Auf einem Wagen sitzen die Ministranten“, so der ehemalige Staatsminister, für den extra eine Pferdekutsche reserviert war. Josef Miller hatte schon als Kind an dieser Wallfahrt teilgenommen.

In Stadel wird an der Wallfahrtskirche im Freien die Hl. Messe gefeiert und vorher – ebenso wie in Inchenhofen – die Kapelle dreimal umfahren beziehungsweise umritten.  Dies erinnert an die größte Pferdewallfahrt im Mittelalter und auch noch heute in Inchenhofen „an der ich sowohl als Staatssekretär und auch als Staatsminister teilgenommen habe“. Leonhardiritte haben in Bayern eine große Tradition und werden je nach Tradition und Brauchtum an verschiedenen Tagen gefeiert, vorrangig aber am Leonhardstag. Sie zeugen auch immer noch von der Gläubigkeit der Menschen im ländlichen Raum.

Bildunterschrift:
Staatsminister a. D. Josef Miller hat am Leonhardiritt teilgenommen, der von seiner Heimatgemeinde Oberschöneberg nach Stadel führte. Unsere Fotos zeigen (von links) den Zug, der mit dem Kreuz und drei Reitern auf Kaltblutpferden angeführt wurde. Das Foto in der Mitte zeigt Josef Miller in der Festkutsche, die von dem Sohn des legendären 10-er-Zug-Fahrers Maurus aus Obergünzburg gezogen wurde. Das Foto rechts zeigt (von links): Diakon Stefan Siegel, Elisabeth Miller, Pfarrer Roland Wolff sowie Staatsminister a. D. Josef Miller. Fotos (3): Bigelmaier 

02.11.2017
Herberge- und Beratungsstelle für obdachlose Personen in Kaufbeuren eröffnet
Kaufbeuren/Memmingen. Ein Gebäude mit einer Wärmestube, Herberge- und Beratungsstelle sowie für betreutes Wohnen für obdachlose Personen ist in Kaufbeuren eröffnet worden. Zu den Festrednern gehörte der langjährige Bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller aus Memmingen. Betreiber ist der Katholische Verein für soziale Dienste (SKM) im Ostallgäu. Die Bayerische Landesstiftung förderte das Vorhaben mit 105.000 Euro. „Ich bin überzeugt davon, dass der Zustand der Gesellschaft auch daran gemessen wird, wie sie mit denen umgeht, die sich selbst nicht helfen können, um menschenwürdig zu leben“, sagte Josef Miller, der Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bayerischen Landesstiftung ist.

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Über den Betreiber sagte Miller: „Der SKM hat nach vielen und langen Beratungen nicht nur ein besseres, sondern ein hervorragendes Gebäude gefunden und entsprechend um- und ausgebaut. Jetzt kann es in einem festlichen Rahmen seiner neuen Bestimmung übergeben werden.“ Es sei „ein großartiges Geschenk für diejenigen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen und nicht wissen, wo sie unterkommen können“. Der SKM verkörpere christliche Ideale im wahrsten Sinne des Wortes und sei ein Aushängeschild der christlichen Kirche. „Papst Franziskus hätte seine wahre Freude daran“, so Josef Miller.

Bildinformationen:
Ein Gebäude mit einer Wärmestube, Herberge- und Beratungsstelle sowie für betreutes Wohnen ist in Kaufbeuren entstanden. Unsere Bilder zeigen im Uhrzeigersinn (von links oben) das neue Gebäude, die Wärmestube sowie auf dem Foto unten links (von links): Caritasdirektor Dr. Andreas Magg, Staatssekretär Franz Pschierer, Abgeordneter Bernhard Pohl (verdeckt), Josef Miller, Ehrwürdige Schwester und 2. SKM-Vorsitzende, Oberin Regina Winter, den evangelischen Pfarrer Alexander Röhm sowie SKM-Vorsitzender Johann Marschall im Gespräch nach der Einweihung. Das Foto unten rechts zeigt (von links): Finanzdirektor Dr. Klaus Donaubauer, Stadtpfarrer Waltner von Kaufbeuren, Diözesanreferent Wolfgang Krell (SKM), Ursula Till, SKM-Vorstandsmitglied, SKM-Geschäftsführerin Gabriele Boscariol sowie SKM-Mitarbeiterin Lydia Linke. Fotos: Horst Zedlitz 

25.10.2017
Josef Miller spricht vor Funktionären des Bayerischen Landessportverbandes in Westerheim
Westerheim. Der Sportkreis 3 (Unterallgäu-Memmingen) des Bayerischen Landessportverbandes hat in Westerheim getagt. Als Gastredner sprach Staatsminister a.D. Josef Miller. 

„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit
– und er schützt uns durch Vereine, vor der Einsamkeit!“


zitierte Josef Miller Schriftsteller Joachim Ringelnatz (1883 – 1934).

Zugleich hob Miller die Bedeutung des Ehrenamtes hervor: „Sie vom Bayerischen Landessportverband fördern das Ehrenamt und eine Ehrenamtskultur in besonderem Maße. Sie haben sogar einen Ehrenamtsbeauftragten.“

Beides sei sehr wichtig, betonte Miller und machte sich für die Ankerkennung des Leistungsprinzips stark: „Ein gesunder Gemeinschaftsgeist gehört ebenso dazu wie der faire Umgang miteinander und die Fähigkeit, nicht nur Siege auszukosten, sondern auch in der Niederlage Größe und Respekt gegenüber dem sportlichen Gegner zu zeigen.“ Den „Zusammenhalt, das Gemeinsame und die Freundschaft“ bezeichnete Miller als unbezahlbares Geschenk. Freunde kann man nicht kaufen, sie sind unbezahlbar und Bestandteil eines sinnerfüllten Lebens“, so Miller.

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